Neue Gastronomie im Seepark prüfen

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Ein Restaurant mit Blick auf den See kann sich die GFL auf der heutigen Grillwiese vorstellen. Für sie müsste eine andere Fläche gefunden werden.
Ein attraktives Restaurant direkt am Horstmarer See befürwortet die Fraktion der Wählergemeinschaft Gemeinsam Für Lünen (GFL). Eine ganzjährige, gut bürgerliche Gastronomie in reizvoller Lage am Seeufer mit Blick aufs Wasser wäre ein Highlight für Lüner und Auswärtige.

Um die Voraussetzungen für ein solches Projekt auszuloten, soll die Verwaltung aktiv werden. Einen entsprechenden Antrag stellt die GFL im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, der nach der Sommerpause im September beraten wird. Lünen würde ein zusätzliches Gastronomie-Angebot von guter Qualität in toller Lage gut tun, meint die GFL. Entsprechenden Hinweisen von Bürgern und der IHK wolle sie nun Taten folgen lassen.

Horstmarer Seeufer wäre ideal

Fraktionsvorsitzender Johannes Hofnagel: „Wir haben verschiedene Standorte in Lünen auf ihre Attraktivität hin überprüft. Das Horstmarer Seeufer wäre ideal, um eine gut bürgerliche Gastronomie mit Ausstrahlung in die Bürgerschaft, Wirtschaft und umliegende Region anzusiedeln. Das Angebot sollte ökologisch wie ökonomisch ausgewogen vertretbar konzipiert werden.“ Die GFL-Fraktion schlägt die heutige Fläche der Grillwiese als Standort für das Projekt vor. Für die Grillfläche müsse ein gleichwertiges Ersatzangebot geschaffen werden.

Um das ganzjährige Gastronomieangebot in absehbarer Zeit verwirklichen zu können wird die Verwaltung gebeten, alle wichtigen Voraussetzungen für den Bau, die verkehrliche Anbindung und geeignete Parkflächen zu klären. Aus GFL-Sicht komme dafür die Fläche unter den Hochspannungsleitungen in Betracht. Eine Zufahrt vom Baukelweg dorthin sei denkbar.

Arbeitsplätze und Attraktivität

Da es sich um das ehemalige Landesgartenschaugelände handelt, müssten auch Aspekte der Förderauflagen geklärt werden. „Ein gutes Gastronomieangebot im Seepark wäre ein Highlight für Lünen mit Ausstrahlung in die Region“, so Hofnagel. Ein solches Restaurant würde aber nicht nur eine Angebotslücke im Stadtgebiet schließen und damit die Lebensqualität der Bürger erhöhen. Das Angebot böte der heimischen Wirtschaft wichtige Impulse, würde Arbeitsplätze schaffen und zur sozialen Kontrolle im Seepark beitragen.

„Obendrein wäre das Gastronomieangebot ein verlässlicher Kontrapunkt zu den äußerst sporadischen Öffnungszeiten des Kioskbetriebs und des völlig unzureichenden sanitären Angebots mit seinen unschönen Begleiterscheinungen“, meint Hofnagel.

Projekt passt gut in Lünens Leitziele

Die Schaffung von gastronomischen Angeboten am Wasser entspreche im Übrigen sowohl den Leitzielen der Stadtentwicklung als auch den Anregungen aus den Jahres-Wirtschaftsgesprächen der IHK in Lünen. Deshalb sei in die Projektsondierung von Anfang an die Lüner Wirtschaftsförderung einzubeziehen, regt die GFL an.
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