Neues Gebäude für die Leoschule

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Die Schulleitung und Vertreter der Elternschaft und des Fördervereins der Leoschule diskutierten mit der CDU-Fraktion über den Vorschlag ein neues Gebäude für die Leoschule zu bauen.
Es waren sich alle Beteiligten darüber einig, dass die Schule im jetzigen Zustand nicht zukunftsfähig sei. So ist kein Klassenraum ebenerdig erreichbar, die Räume für den Unterricht teilweise zu klein, so dass in einigen Räumen maximal 22 Kinder unterrichtet werden können, Räume für inklusiven Unterricht fehlen und die OGaTa ist auf drei Gebäude aufgeteilt. Durch den immer wieder gekürzten Sportunterricht (aufgrund der fehlenden Turnhalle an der Schule) und dem fehlenden Platz auf dem Schulhof, mangele es den Schülern teilweise an Bewegung, beklagte eine Mutter. Ein lange bekanntes Problem stellen außerdem die Toiletten dar. Die Schüler vermeiden deren Besuch, wenn es irgendwie geht, da sie so eklig sind, wie eine andere Mutter berichtete.
Obwohl die gebäudetechnischen Voraussetzungen schlecht sind, zeigten sich die Eltern mit der Arbeit der Schule äußerst zufrieden und haben keine Zweifel daran, die richtige Schule für ihre Kinder gewählt zu haben.
Der Schulleiter Herr Flechtner berichte, dass in der Summe der vergangenen vier Jahre an der Leoschule die meisten Kinder in Lünen angemeldet wurden und die Schule in jedem Jahr Kinder abweisen musste, da der Platz und die Zügigkeit eine Aufnahme aller Kinder verhinderte. Tobias Ortmann stellte klar, dass das Wahlverhalten der Eltern deutlich zeige, wie beliebt die Schule innerhalb Lünens sei. Daher sei es zwingend notwendig, der Schule im baulichen Bereich zu helfen.
Eine Sanierung der Schule würde sehr hohe Kosten verursachen, den Schulbetrieb über einen sehr langen Zeitraum erheblich stören und auch dann nicht alle Probleme des alten Schulgebäudes, bei dem der Altbau aus dem Jahr 1897 stammt, beheben. Daher wünscht sich die CDU-Fraktion einen Neubau der Schule auf dem jetzigen Mercedes-Gelände, um dort eine moderne Schule mit ausreichend Platz für die aktuellen und zukünftigen Anforderungen an Pädagogik und Inklusion zu schaffen, so Annette Droege-Middel.
Die Lehrer sowie die Vertreter der Eltern begrüßten die Pläne für einen Neubau als zukunftsweisend für die Schule. Dabei waren sie sich darüber einig, dass Leoschule eine eigenständige Schule bleiben muss. Eine gemeinsame Nutzung des neuen Gebäudes mit der Osterfeldschule, wie in Wethmar bei der Matthias-Claudius-Schule und der Gottfriedschule, können sich beide Gruppen nicht vorstellen.
Die CDU unterstützt diesen Wunsch der Eltern und Lehrer der Schule mit dem Antrag im Ausschuss für Bildung und Sport am Donnerstag, im dem sie einen Neubau der Leoschule fordert.
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