Neues Konzept für Leo- und Osterfeldschule

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Die Leoschule ist in keinem guten Zustand. Die GFL möchte deshalb baldmöglichst für modernen Ersatz sorgen und bis zur Sommerpause die erforderlichen Entscheidungen im Rat treffen.

Lünen. Die Zeit drängt: Die Fraktion der Wählergemeinschaft Gemeinsam Für Lünen (GFL) möchte baldmöglichst ein neues Konzept für die Leo- und Osterfeldschule auf den Weg bringen. In einem Antrag an den Ausschuss für Bildung und Sport schlägt die GFL mehrere Standorte und Varianten vor. Noch vor den Sommerferien solle der Rat der Stadt Grünes Licht für den Ersatz der beiden Grundschulen geben.

„Die Suche nach einem gemeinsamen Standort in Lünen-Mitte ist gescheitert. Deshalb regen wir an, den Suchradius zu erweitern“, so Kunibert Kampmann, schulpolitischer Sprecher der GFL. Um den echten Bedarf in den innenstadtnahen Wohngebieten zu ermitteln bittet seine Fraktion die Verwaltung, die vorliegenden Schülerzahlprognosen für Leo- und Osterfeldschule zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren. Außerdem solle die Verwaltung festzustellen, woher die Schüler der beiden Schulen kommen. Von diesen Fakten erwartet die GFL wichtige Hinweise, wo der Ersatz entstehen sollten.

GFL für getrennte Standorte

Die GFL präferiert getrennte Standorte für die neuen Grundschulen. Ratsherr Kampmann: „Damit erhöht sich die Chance, geeignete Flächen zu finden. Außerdem entsprechen wir damit dem Wunsch der jetzigen Leo- und Osterfeldschule.“ Als mögliche Standorte kommen für die GFL sowohl das Geist-Viertel mit der jetzigen Nikolaus-Groß-Schule als auch das unbebaute Gelände an der Konrad-Adenauer-Straße in der Verlängerung der Straße Im Stockey in Betracht. Ebenso das Gelände an der Ernst-Waldschmidt-Straße, wobei Teile des Parkplatzes am Retro-Art-Hotel (ehem. Stadthotel) einzubeziehen wären. Die GFL favorisiert das Gelände der Nikolaus-Groß-Schule. Hier könnte ein Neubau errichtet werden, eine Turnhalle ist bereits vorhanden. Den zweiten Standort sieht die GFL am jetzigen Standort der Osterfeldschule. Auch hier ist eine Turnhalle verfügbar. Die Räumlichkeiten sind zu prüfen und für den Bedarf der Zukunft auszulegen.

Sondersitzung sinnvoll

„Die Verwaltung soll eine Empfehlung vorlegen, welcher der beiden Standorte als Gemeinschaftsgrundschule (Osterfeldschule) bzw. Bekenntnisschule (Leoschule) geführt werden soll. Beide jetzigen Grundschulen sind in schlechtem Zustand. Um keine Zeit zu verlieren, regen wir eine Sonderausschuss-Sitzung Bildung und Sport noch vor den Sommerferien an. Dann könnten alle Prüfergebnisse bewertet, beraten und die neuen Schulen beschlossen werden“, so Kampmann.
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