Pressemitteilung der Jusos Lünen zu ihrer Aktion "Abhängen mit den Jusos" in Brambauer

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Lünen-Brambauer: Colani-Ei | Lünen. Die regelmäßige Aktion der Lüner Jungsozialisten „Abhängen mit den Jusos“ wurde am Freitag, den 24.10., am Colani -Ei („UFO“) in Brambauer fortgesetzt. Ziel der Aktionen ist es, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, die im Alltag nicht mit (Lokal-)Politikern in Berührung kommen und sich so aus einem neuen Blickwinkel heraus über mögliche Kritikpunkte der Stadt zu informieren und Verbesserungsvorschläge entgegenzunehmen. Nach den bisherigen Besuchen, u.a. im Mai an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Lünen- Süd, trafen die Jusos nun auch in Brambauer auf rund 12 Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren, die gegenüber den Jusos konstruktive Kritik an dem Jugendangebot in Brambauer übten. Hier bekamen die jungen Sozialdemokraten Bestätigung: Der Wunsch nach einem Jugendzentrum, wie es die Jusos seit längerem in den Stadtteilen fordern (die Ruhr Nachrichten berichteten), wurde auch hier laut. Die Jugendlichen berichteten, dass es besonders im Winter kritisch sei, die Freizeit draußen zu verbringen. In Kneipen könnten sie aufgrund zu hoher Getränkepreise nicht gehen. Ein weiterer Wunsch der jungen Leute ist es, dass ihnen eine Mauer zur Verfügung gestellt wird, auf der sie ihre Graffiti-Kunst ausleben können. Außerdem trafen die Jusos bei ihrer Forderung nach einer Sekundarschule in Brambauer auf Zustimmung unter den Jugendlichen, da man Kinder nicht nach zehn Lebensjahren auf die verschiedenen Schulformen „aussortieren“ sollte und die Sekundarschule ein längeres gemeinsames Lernen ermöglicht. Juso-Vorsitzender Daniel Wolski: „Die Jusos Lünen kämpfen schon seit langer Zeit für eine Dezentralisierung der Jugendarbeit und eine Einrichtung von Jungendcafés in den einzelnen Stadtteilen, wie eines bereits in Gahmen entstanden ist, damit viele Jugendliche ihre Zeit nicht mehr auf der Straße verbringen müssen. Ebenso ist es uns ein Anliegen, dass den Schülern in Brambauer und Umgebung die bestmögliche Schulbildung ermöglicht wird. Da Profilschule und Realschule als einzelne Schulen nicht dauerhaft erhalten werden können, fordern wir die Einrichtung einer Sekundarschule.“ Die Jusos Lünen werden die Vorschläge aufnehmen und sich insbesondere verstärkt für die Dezentralisierung der Jugendarbeit in Lünen einsetzen.
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