Schandfleck Hertie soll weg: Land gibt Geld

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Sind die Tage des Hertiegebäudes gezählt? (Foto: Magalski)
Das alte Hertiegebäude könnte bald aus der Lüner Innenstadt verschwinden. Bund und Land fördern den Rückbau des "Schmuckstücks" mit 1.048.000 Euro (plus 72.000 Euro an Nebenkosten für Ingenieurleistungen). "Die Immobilie muss jedoch zunächst noch den Eigentümer wechseln, bevor konkrete Maßnahmen angegangen werden können", so die Stadt.


NRW-Bauminister Michael Groschek war persönlich nach Lünen gekommen, um den diesjährigen Förderbescheid zur Innenstadterneuerung an Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick zu übergeben. Der Förderbescheid umfasst Zuwendungen in der Rekordhöhe von 2.276.000 Euro.

Neben dem Rückbau des Hertiegebäudes sind folgende bereits bekannte Projekte Bestandteil des Zuwendungsbescheides:

- Gestaltung eines Flussparks an der Lippe: 620.000 Euro

- Gestaltung der neuen Lippebrücke Graf-Adolf-Straße: 192.000 Euro

- Umbau der Wassertreppe am Rathauseingang West: 176.000 Euro

- Spiel- und Aktionsfläche am Tobiaspark: 144.000 Euro

- Öffentlichkeitsarbeit im Stadtumbaugebiet: 24.000 Euro.

"Nach einer Vielzahl von Gesprächen und Verhandlungen ist die Lösung des 'Hertieproblems' nun dank der Unterstützung des NRW-Bauministeriums in greifbare Nähe gerückt", freut sich Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. "Nicht nur die Bürgerbefragung Ende 2011 hat deutlich gemacht, dass die Lüner hier dringenden Handlungsbedarf sehen. Mit dem Förderbescheid sind nun die Weichen für einen positiven Abschluss der Stadtumbaumaßnahmen in der Innenstadt gestellt."
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3 Kommentare
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Torsten Krusemann aus Lünen | 18.12.2012 | 20:47  
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Jürgen Weller aus Lünen | 20.12.2012 | 22:35  
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Stephan Gorski aus Lünen | 22.12.2012 | 00:20  
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