Sparkassenfusion in den Städten Lünen, Selm und Werne: Kann ein Positivbeispiel für städteübergreifende Zusammenarbeit sein

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Die GFL-Fraktion begrüßt die angestrebte Fusion der Sparkassen Lünen/Selm und Werne. Sie kann die Zukunft der Sparkassen gerade vor dem Hintergrund der sich stark verschlechternden Rahmenbedingungen sichern. Zu bedenken sind die Zinsentwicklung, die neue Wettbewerber, die erhöhten Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung, das sich durchsetzende Onlinebanking sowie neue Zahlungsverkehrsmöglichkeiten.

Bei einem sinnvollen Fusionskonzept und dessen Umsetzung kann die Fusion nach Meinung der GFL darüber hinaus ein gutes Beispiel für städteübergreifende Zusammenarbeit sein - für die sich die GFL in den letzten Jahren immer wieder eingesetzt haben.

Ganz entscheidend sind jetzt drei Aspekte:

Die Fusion ist im Sinne der Kunden, der Sparkassenträger und besonders auch der Mitarbeiter zu prüfen und zu planen. Die bedeutenden Interessensgruppen der Sparkasse sind dabei einzubinden und mitzunehmen.
Besonders die beiden Vorstandsteams sind jetzt gefordert, sich einzubringen und ein Fusionskonzept zu erarbeiten. Entscheidend sind dann die Fusionsbedingungen, die von den Trägern, den Mitarbeitern und den Ratsvertretern zu bewerten sind sowie die sich eventuell anschließende Umsetzung der Fusion.
Die Effizienzsteigerungen im Vorstandsbereich bis zum Back-Office-Bereich der beiden Sparkassen unter Wahrung der Interessen der Mitarbeiter sind wichtig für den Fusionserfolg! Diese Effizienzsteigerung könnte zusätzliche Wettbewerbsvorteile mit einem optimalen Zweigstellen- und Geldautomatenangebot ermöglichen. Leider wurden in den letzten Jahren einige Chancen durch Fehlentscheidungen vertan (z. B. mit der Schließung der Geldautomaten in Cappenbeg und Gahmen).
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