SPD-Fraktion zur Betreuungssituation an Lüner Schulen

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Kritik der CDU ist Wahlkampfgetöse



Für die Planung der Offenen Ganztagschule in Lünen hat der Ausschuss für Bildung und Sport eine gute Lösung gefunden. Die Förderung von Offenen Ganztagsschulen hat für die SPD höchste Priorität. Sie können erzieherische Defizite kompensieren und bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf helfen. Deshalb hat die SPD gerne das Angebot der Landesregierung für „Gute Schule 2020“ angenommen und mit ihm die Baukosten für vier neue OGS-Gruppen finanziert (Overbergschule, Kardinal-von-Galen-Schule, Matthias-Claudius-Schule, Schule auf dem Kelm). Zusätzlich waren bereits für das jetzige Schuljahr an der Viktoria-Schule und an der Matthias-Claudius/Gottfried-Schule Einrichtungen für OGS-Gruppen beschlossen worden. Hinzu kommt die neue OGS-Gruppe für die Osterfeld-Schule, die die SPD-Fraktion beantragte.
Die Baumaßnahmen brauchen Zeit. Die neuen Räume werden zwischen 2019 und 2021 fertiggestellt. Für den Übergangszeitraum sind sinnvolle Lösungen gefunden worden. Fazit: Nur für die Matthias-Claudius-Schule soll ein Container zur Verfügung gestellt werden, weil dort keine Räume mehr vorhanden sind, an drei Schulen gibt es Übermittagsbetreuungen und an der Overbergschule können im ehemaligen Schulgebäude zwei Klassenräume genutzt werden. Das war das Ergebnis einer Besprechung zwischen Grundschulleiterinnen und -leitern und der Schulverwaltung.
Merkwürdigerweise thematisiert die CDU-Fraktion wiederholt die Raumnot der Kardinal-von-Galen-Schule, obwohl auch andere Schulen improvisieren müssen. Vor einigen Jahren nahm diese Schule wegen geringer Anmeldungen eine Klasse weniger auf, der frei gewordenen Raum wurde der OGS gewidmet. Von Anfang an war klar, dass es eng wird, wenn wieder eine Klasse mehr aufgenommen werden muss. Die Raumnot ist das Ergebnis einer Entscheidung der Schule.
Wegen der Raumnot erhält die Kardinal-von-Galen-Schule aber als erste Schule neue Räume. Mehrere Eltern – nicht die Schulpflegschaft - wurden beim Bürgermeister für eine Übermittagsbetreuung bis 13:30 Uhr vorstellig. Für sie reicht die kürzere Betreuung als Übergangszeit - dafür sind Räume vorhanden.
Die jetzige Lösung wahrt die Balance zwischen hohen Container-Kosten und sozialen Erfordernissen. Sie verbessert auch die Situation an der Kardinal-von-Galen-Schule. Ein Container ist dafür nicht erforderlich.

Siegfried Störmer
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