SPD-Fraktion zur Sekundarschule

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Sekundarschule letzte Chance für Brambauer
Letzte Chance nicht vertun

Die SPD begrüßt die Vorbereitungen zur Errichtung einer Sekundarschule in Brambauer und appelliert an die Eltern, diese zukunftsfähige Schulform für ihre Kinder zu wählen. Sie verbessert das Bildungsangebot in Brambauer und sichert eine weiterführende Schule für den Stadtteil. Sie verbindet die Erfahrungen und Kompetenzen zweier Schulen, der Realschule und der Profilschule.

Deshalb begrüßt die SPD-Fraktion ausdrücklich die Kooperationsbereitschaft beider Schulen. Darüber hinaus berücksichtigt die Sekundarschule auch gymnasiale Anforderungen, indem sie z.B. eine zweite Fremdsprache anbietet. In diesem Schuljahr wurden immerhin 30 Schülerinnen und Schüler aus Brambauer für ein Gymnasium angemeldet. Sie könnten auch in Brambauer unterrichtet werden. Den Anschluss in der Oberstufe finden sie am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, am Lippe-Berufskolleg oder an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Das integrative System einer Sekundarschule hält verschiedene Schulabschlüsse offen, die frühe Entscheidung nach dem vierten Schuljahr ist nicht notwendig, längeres gemeinsames Lernen ist möglich.

Beide Schulstandorte verfügen über gut eingerichtete Räume. Das gilt z.B. für vorbildliche naturwissenschaftliche Fachräume ebenso wie für die beiden Cafeterien, die die notwendige Übermittagsbetreuung gut abdecken.

Beide Schulen sind angesichts sinkender Schülerzahlen mittelfristig gefährdet. Das gute Ergebnis für die Realschule Brambauer - 80 Anmeldungen für das Schuljahr 2014/15 - kommt auch durch 35 Anmeldungen aus Dortmund zustande. Für die Lüner Schulentwicklung kann dieser Sachverhalt nicht als feste Größe fortgeschrieben werden. Gleichzeitig sind 53 Schülerinnen und Schüler in Waltrop angemeldet, der größte Teil (35 Schülerinnen und Schüler) an der Gesamtschule. Das unterstreicht auch das große Interesse an einer integrativen Schule.

Brambauer braucht eine Schule, die im Wettbewerb mit benachbarten Schulen bestehen kann und im demografischen Wandel überlebt. Das verlangt von der Schulpolitik vorausschauende Planung, um Fehlentwicklungen rechtzeitig vorzubeugen. Das Konzept für die Sekundarschule haben die Realschule Brambauer und die Profilschule erarbeitet. Es steht erneut zur Wahl und für die SPD-Fraktion ist es ein gutes, zukunftsicherndes Angebot. Es nicht vorzulegen, wäre fahrlässig. Das letzte Wort haben natürlich die Eltern und ihre Kinder. Die SPD-Fraktion hofft auf große Zustimmung.


Siegfried Störmer
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