Spielflächenleitplanung - SPD fordert begleitende Arbeitsgruppe

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Spielplätze sind notwendig, um Kindern einen ungestörten Aufenthalt im Freien zu ermöglichen und ihnen Gelegenheit zu geben, ihr Sozialverhalten in Spielen mit anderen Kindern zu trainieren, heißt es in einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz.
So sieht es auch die SPD-Fraktion, die froh ist, dass die Hürde der Haushaltskonsolidierung bald ein Ende hat. Denn die Spielflächen weisen vielfach einen erheblichen Sanierungsstau auf. Wiederholt mussten zur Herstellung der Verkehrssicherheit defekte Spielgeräte ersatzlos zurückgebaut werden.
„Das ist bald Vergangenheit“, ist Rolf Möller erleichtert, der wie alle anderen Fraktions-mitglieder Spielplätze für einen wichtigen Ort halten, wo Kinder zum kreativen Spiel anregt werden, untereinander ein Maß an sozialem Verhalten erlernen, oder sich einfach nur austoben können. Der Spielflächenleitplan 2020 ist dabei das Maß für den Handlungsbedarf in den Stadtteilen und berücksichtigt das Thema Inklusion. Es werden bis 2020 insgesamt über drei Millionen Euro investiert, um die Spielplätze wieder zu Plätzen des Spielens zu machen. Jedoch möchte die SPD-Fraktion eine begleitende Arbeitsgruppe installieren und stellte im Jugendhilfeausschuss entsprechenden Antrag, der mehrheitlich beschlossen wurde. Um den weiteren Fortgang zu beschleunigen, soll diese Arbeitsgruppe zum einen Anregungen und Ideen von Dritten aufnehmen und zum anderen die Beratungen in den Fachausschüssen vorbereiten. Die Arbeitsgruppe hat die Aufgabe - gemeinsam mit den Fachverwaltungen - Kriterien für die Reihenfolge der zu sanierenden bzw. neu zu schaffenden Spielflächen zu erarbeiten und die entsprechenden Flächen zu benennen. Dabei ist es unbedingt notwendig, die Anlieger und Kinder einzubeziehen und deren konstruktiven Vorschläge und Ideen aufzunehmen.

Petra Klimek
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