Thomas Gössing spricht über seinen Rücktritt

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Thomas Gössing (Foto: CDU)
Anonyme Angriffe und Beschuldigungen haben CDU-Mitglied Thomas Gössing zum Rücktritt bewogen. Der stellvertretende Bürgermeister ist von seinen politischen Ämtern zurückgetreten (wir berichteten).

Solch ein anonymer Brief liegt auch unserer Redaktion vor. Neben dem Lüner Anzeiger nennt der Verfasser Lüner Parteien, weitere Printmedien und Fernsehsender als Empfänger. Wir werden den Brief selbstverständlich nicht veröffentlichen.

Thomas Gössing, Ausbilder im Polizei-Institut Bork, benennt selbst einen der Vorwürfe. „Es läuft ein arbeitsrechtliches Prüfungsverfahren gegen mich“, so Gössing. Dabei geht es um die Zeiterfassung. „Das Verfahren läuft noch. Ich bin damit offen umgegangen, habe den Bürgermeister früh in Kenntnis gesetzt und gesagt, dass wir alles weitere besprechen, wenn das Ergebnis der Prüfung vorliegt. Ich bin weder suspendiert, noch versetzt worden. Es gibt auch keine Dienstaufsichtsbeschwerde“, so Gössing.

Grund für den Rücktritt seien zunehmende anonyme Beschuldigungen. „Es gab Einträge im Internet und Briefe. Anonym, massiv und polemisch gegen mich. Ganz bewusst öffentlich. Es tut unendlich weh, ich kann und will nicht mehr“, sagt Gössing. Auch seine Familie habe unter der Situation gelitten. Deshalb habe er jetzt die Konsequenzen gezogen.

Mehr zum Thema:
> Stellvertretender Bürgermeister Thomas Gössing tritt zurück
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2 Kommentare
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Alexander Dembinski aus Lünen | 10.08.2013 | 07:18  
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Alexander Dembinski aus Lünen | 10.08.2013 | 08:15  
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