BV Brambauer stellt neuen Trainer vor

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Wieder beim BVB: Dirk Bördeling bei seinem ersten Training am Freitagabend in der Glückauf-Arena.
 
Das Trainergespann ist wieder vereint: Co-Trainer Siegfried Rummel und Coach Dirk Bördeling (r.).
Der Nachfolger von Trainer Marcus Reis ist gefunden. Der neue Trainer beim Westfalenligisten BV Brambauer ist sogar ein alter Bekannter: Dirk Bördeling. Mit ihm will der ranghöchste Lüner Fußballclub den Klassenerhalt schaffen. „Mit der Trainerwahl haben wir uns bewusst Zeit gelassen. Es gab viele Kandidaten. Dirk war am überzeugendsten, dass er uns aus der Krise führen kann. Er hat Erfahrung, ist ein Fachmann, kennt die Liga und die Mannschaft“, so Werner Smuda, sportlicher Leiter des BVB. Das erste Spiel hat es jedenfalls gleich in sich für den neuen Trainer.

Man darf gespannt sein: Das Debüt des neuen BVB-Coaches Dirk Bördeling findet direkt bei einem sehr wichtigen Spiel statt. Bei SV Hohenlimburg, dem Letzten der Liga (So, 14.30 Uhr), gibt es nur eine Devise: Drei Punkte holen.

Es war Bördelings ausdrücklicher Wunsch, sich gleich dieser schweren und wichtigen Aufgabe zu stellen.

Als Vorletzter der Liga ist der BV Brambauer nur „vermeintlicher Favorit“ beim Schlusslicht. „Es wird eine Partie auf Augenhöhe“, sagt Brambauers Co-Trainer Siegfried Rummel. Er sprach mit dem Trainer des Zweiten Marl-Hüls, dem Hohenlimburg ein 0:0 abgetrotzt hatte. „Ähnlich wie wir hat Hohenlimburg bei vielen Partien gut mitgehalten. Sie sind nicht so schlecht, wie sie dastehen“, glaubt der Co-Trainer.
Dass Brambauer einen neuen Trainer an der Seitenlinie hat, könnte einen positiven Impuls geben. Die kurze Eingewöhnungszeit dürfte für Dirk Bördeling kein Problem sein, er ist ein „alter Trainer“ beim BVB: Unter ihm war der BV Brambauer 2007 in die Verbandsliga aufgestiegen, über fünf Jahre hatte er das Team trainiert, 2010 trat er wegen ausbleibender sportlicher Erfolge zurück. Bördeling hatte zuletzt kein Team trainiert, „aber er war immer nah am Sport und auch am BV Brambauer“, so der sportliche Leiter Werner Smuda.

Bördeling arbeitete damals vier Jahre zusammen mit seinem Co-Trainer Siegfried Rummel, den er auch jetzt wieder an seiner Seite hat. Dazu trainerte er damals schon die Spieler Stolzenhoff, Köse, Fischer und Nitsche. Taktisch will Bördeling in Zukunft "sicher die eine oder andere Sache ändern." Zunächst berät er sich mit Rummel und Smuda, die zuletzt verantwortlich waren. Defensives Mauern wird es unter Bördeling wohl nicht geben. "Wir haben nichts zu verlieren. Manchmal findet man das Heil auch in der Offensive", so der neue Coach.

Beim Lüner SV geht es gegen den Fünften SV Sodingen auf eigenem Platz (So, 14.30 Uhr, Schwansbell). Der Abstand beträgt nur drei Punkte - somit ein Sechs-Punkte-Spiel, um sich im Mittelfeld der Liga zu etablieren. Zuletzt sorgte der starke LSV-Auftritt am Sonntag (3:2 bei Bochum Linden) für gute Stimmung. „Es gilt, diese Leistung zu bestätigen“, fordert LSV-Trainer Mario Plechaty, der einige Rückkehrer im Kader begrüßen kann. Herder rückt ins Mittelfeld, Bouasker in die Innenverteidigung. „Ansonsten wechsel ich nicht viel, da alle zuletzt stark gespielt haben.“ Weniger stark findet Plechaty die Meckerei in seinem Team. Es flogen u.a. schon Akgül (Foto) und Erzen vom Platz. „Das ärgert mich. Wir haben die Strafen dafür erhöht. Man kriegt die nicht anders“, so Plechaty.

Bezirksligist Westfalia Wethmar spielt bereits am heutigen Samstag daheim um 16.30 Uhr gegen den zwölften VfL Senden. Ab 15 Uhr findet dazu die 5. Auflage des Lichtermarktes am Platz statt. Dass man als Erster dem Gegner mal eben „die Lichter ausschießt“, glaubt Wethmars Spielertrainer Alexander Lüggert keinesfalls. „Wir müssen höllisch aufpassen. Personell ist es bei uns kritisch.“ Mit Wagner (Sperre), Felsberg (verletzt) und Helmus (verhindert) stehen drei Offensivleute nicht zur Verfügung. Besonders hart trifft die Westfalia aber die USA-Rückkehr von de Grood. „Er spielte zuletzt befreit auf wie nie, nahm Lüdinghausen fast im Alleingang auseinander, auch ohne ein Tor zu machen. Seinen Weggang zu kompensieren, ist vielleicht möglich, aber es müssten sich zwei, drei andere Spieler extrem steigern“, so Lüggert.
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