BVB: Wiederaufstieg als Geburtstagsgeschenk

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So sieht ein Aufsteiger aus. Der BVB feiert den Relegationssieg gegen Lennestadt. (Foto: kar)
Ein besseres Geschenk hätte sich der Verein im Jahr des 100-jährigen Bestehens kaum machen können: Am Donnerstagabend machten die Kicker des BV Brambauer-Lünen bei strömenden Regen mit einem 2:0-Erfolg gegen den FC Lennestadt den Wiederaufstieg perfekt.

Der BV Brambauer-Lünen ist am Ziel. Nur ein Jahr nach dem Abstieg in die Landesliga schafften die Kicker des BVB in der Aufstiegsrelegation mit einem 2:0-Erfolg über Lennestadt die Rückkehr in die Westfalenliga.
Als Schiedsrichter Jürgen Meller um 20.47 Uhr die Partie beendete, kannte der Jubel bei den Spielern und den zahlreich mitgereisten Fans keine Grenzen mehr. Ausgelassen wurden die Gesänge „Nie mehr Landesliga“ oder der „BVB ist die Nummer eins in Lünen“ angestimmt und die mitgebrachten Kaltgetränke flossen in Strömen.
Doch zuvor hatte die Elf von Trainer Marcus Reis ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, damit der ersehnte Aufstieg zur Realität wurde. Schon bei der Anreise gab es das erste Problem. Auf der Autobahnausfahrt verweigerte der Mannschaftsbus seinen Dienst und es wurde ein 20-minütige Zwangspause eingelegt, bis der fahrbare Untersatz wieder bereit war. „So konnten wir uns natürlich nicht optimal vorbereiten“, meinte später Co-Trainer Siggi Rummel.
Doch davon war auf dem Naturrasen in Niederense nichts zu spüren. Im Gegensatz zum Mannschaftsbus lief der BVB-Motor störungsfrei. Schon in der Anfangsphase hatte das Team von Trainer Marcus Reis hochkarätige Chancen, die auf dem glitschigen Untergrund jedoch vergeben wurden. So musste der mitgereiste Anhang bis zur 33. Minute warten, ehe es soweit war. Dennis Stolzenhoff hatte sich auf rechts durchgetankt, seine Flanke nach innen konnte der Keeper nicht festhalten, da stand Philipp Hanke goldrichtig und netzte zum 1:0 ein.
Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Kabine. Nach der Pause hatten dann auch die Lennestädter ihre Betriebstemperatur erreicht. Sie erhöhten den Druck und hatten einige gute Chancen, die aber ungenutzt blieben. Auch der BVB hatte zwei Möglichkeiten, einmal scheiterte Hanke knapp (62.) und in der 79. Minute wurde er im Strafraum zu Fall gebracht, der Pfiff des Schiris blieb aber aus. So war Spannung garantiert bis in die Nachspielzeit, als Lukas Ziegelmeier frei vorm Tor gefoult wurde. Diesmal pfiff der Schiri und Dennis Hüb-ner verwandelte sicher zum 2:0-Endstand. Direkt folgte der Schlusspfiff, der Auftakt zu den Feierlichkeiten des BVB. kar
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