Folgt Glückssieg in Sinsen Heimdreier gegen Hordel?

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Torjäger Fabian Pfennigstorf hat gut lachen. Im letzten Jahr war er mit 16 Toren bester LSV-Schütze. Jetzt schoss er in Sinsen den Treffer zum 1:0-Erfolg. Foto Janning

Lüner SV lädt Sonntag am Großkampftag zu ersten Heimspielen – Zweite gegen Spitzenreiter ÖSG Viktoria

LÜNEN. Mit großen Hoffnungen, aber gleichzeitig auch großem Bangen, starteten die Fußballer des Lüner SV in ihre zweite Saison, die immer als schwerste gilt, in der Westfalenliga. Und sie wurden mit dem Glück des Tüchtigen belohnt.
Bei einer schwachen Vorstellung zum Auftakt beim TuS Sinsen reichte dabei eine einzige klare Chance zum 1:0-Sieg. Alihan Kurgan passte auf Torjäger Fabian Pfennigstorf. Und dieser lochte in der vorletzten Minute zum schmeichelhaften Erfolg ein.
Wie es zu diesem Dreier kam, das interessiert heute schon wenig. Wichtiger ist nur: Die Lüner Löwen haben mehr als den insgeheim erhofften Punkt geholt. Mit dem Sieg und drei Punkten haben sie die ersten Zähler im Kampf um den Klassenerhalt geholt.
Jetzt kann das neue und verjüngte Team um Trainer Mario Plechaty Sonntag selbstbewusster im ersten Heimspiel in der Kampfbahn Schwansbell gegen einen der hoch gehandelten Favoriten im Kampf um die vorderen Plätze, DJK TuS Hordel, auflaufen.
Aber mit absoluter Sicherheit macht der Erfolg von Sinsen diese Begegnung nicht zum Selbstläufer. Hordel wird alles daran setzen, seine 0:1-Auftaktniederlagege gegen Oberliga-Absteiger Erkenschwick so schnell wie möglich wett zu machen.
Dass Hordel in der letzten Saison beim 5:1 in Schwansbell und 3:0 in Bochum der Gegner war, gegen den Lünen mit 8:1 Toren und vollen 6 Punkten am besten abschnitt, davon dürfen sich die Rot-Weißen auf keinen Fall blenden lassen.
Der geglückte Start mit einem Sieg und Platz fünf wird von fünf Gelben Karten – für Davut Denizci, Lukas Ziegelmeir, Ricardo Nagler, Alihan Kurgan und Serkan Gül - begleitet. Diese Karten können auch positiv bewertet werden. Was noch an spielerischer Qualität fehlte, wurde durch Kampfgeist wett gemacht.
In Sinsen zeigte sich auch: Der Lüner SV, die alte westfälische Größe, ist immer noch ein Zuschauermagnet. Das Spiel verfolgten immerhin 250 Fans. Mehr waren es nur beim 4:2 von Aufsteiger Finnentrop über Wickede (350) und beim 2:1 von Holzwickede gegen Resse (300). Wanne – Iserlohn 4:2 (226), Olpe – Wiemelhausen 1:1, Neheim – Kirchhörde 2:0 (je 150), Hordel – Erkenschwick 0:1 (134) und Brackel –Hassel 1:1 (magerste 77).
Mehr als 300 Zuschauer könnten jetzt zum Heimauftakt nach Schwansbell kommen. „Sonntag bleibt die Küche kalt. Wir stärken uns beim Fußball in der Kampfbahn im Schwansbeller Wald!“heißt das Motto. PS: Dort sind beim Großkampftag erstmals auch Steaks im Angebot.
Großkampftag: Um 11 Uhr bestreiten die A-Jugend des Lüner SV um das Trainer-Duo Dietmar Schwarz und Athavan Varathan und des SSV Mühlhausen-Uelzen ein Testspiel. Beide Teams sind auch in der Bezirksliga Gegner.
Um 13 Uhr erwartet die A-Liga-Zweite der Lüner um Trainer Kadir Kaya mit ÖSG Viktoria Dortmund den Spitzenreiter zum ersten Heimspiel. Die Dortmunder fertigten zum Auftakt den BV Brambauer II mit 11:2 ab. Der LSV verlor das Aufsteiger-Duell bei SF Brackel eher unglücklich mit 2:4.
Achtung: Der obere Parkplatz ist nur für Spieler geöffnet. Zuschauer können nur noch auf dem unteren, großen Parkplatz, ihre Fahrzeuge abstellen. Bernd Janning
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