Für Meike Euler und Heike Tatsch vom 1. JJJC Lünen: Berlin war eine Judo-Reise wert

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Brachten Gold und Silber aus Berlin mit nach Lünen: Heike Tatsch (links) und Meike Euler (rechts)
Rund 450 Judoka nahmen an der diesjährigen Deutschen Einzelmeisterschaft für über 30 - jährige in Berlin teil. Unter ihnen auch zwei motivierte Judo-Kämpferinnen des 1. JJJC Lünen.
Meike Euler startete in der Alters- und Gewichtsklasse F4 / 57 kg. Außer ihr gingen hier noch vier weitere Kämpferinnen an den Start; es wurde nach dem System "Jeder-gegen-Jeden" gekämpft. Direkt in der ersten Begegnung traf sie auf die stärkste Gegnerin und spätere Erstplatzierte aus Dresden. Der Kampf verlief recht ausgeglichen. Letztlich verlor Meike Euler nur knapp wegen einer Passivitätsbestrafung. Im zweiten Kampf zeigte Meike Euler dann ihre Stärke im Bodenkampf und besiegte ihre Gegnerin mit einem Armhebel. Den folgenden Kampf entschied die Kämpferin vom 1. JJJC Lünen rasch mit einer Wurftechnik für sich. In der letzten Begegnung wurde es noch einmal spannend. Keine der Kämpferinnen konnte einen technischen Vorteil für sich erbringen. Dieses Mal war es Meike Euler, die von einer Passivitätsbestrafung der Gegnerin profitierte und sich damit den Sieg und die Silbermedaille bei der Deutschen Meisterschaft sicherte. Nach ihrer langwierigen Schulterverletzung ist dies ein toller Erfolg.
Heike Tatsch hätte in ihrer Alters- und Gewichtsklasse (F3 / +78 kg) keine Gegnerin gehabt und gab daher den sichereren, aber kampflosen, Titel ab und kämpfte mit den jüngeren Damen in der darunterliegenden Altersklasse. Hier hatte sie es mit zwei Gegnerinnen zu tun. In ihrem ersten Kampf konnte die Lünerin ihre Gegnerin durch taktisches Verhalten zu zwei Strafen wegen Verlassens der Kampffläche nötigen, bevor sie ihren Spezialwurf, den Schulterwurf (Seoi-Nage), dreimal durchbringen konnte. Davon waren zwei Würfe so gut, dass der Kampf vorzeitig gewonnen wurde. Die zweite Gegnerin leistete kaum Gegenwehr und wurde von Heike Tatsch direkt zu Kampfbeginn mit einem Hüftfeger zu Fall gebracht. Dies brachte der Lünerin schon eine hohe Wertung. Sie übernahm die Wurftechnik zu einem Haltegriff, bevor die Gegnerin aufgab. Damit hatte sich Heike Tatsch den Deutschen Meistertitel in der Klasse F2 (35-39 Jahre) erkämpft und nicht den Titel in ihrer eigentlichen Altersklasse F3 (40-44 Jahre) kampflos gewonnen.
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