Fußball verbindet - Lüner SV kickt mit Flüchtlingen

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Diese multikulturelle Gemeinschaft traf sich zu Spaß und Fußball auf dem Kunstrasen des Stadions Schwansbell. LSV-Jugendleiter Werner Krause (v. r. kniend) freute sich über den Erfolg.
LÜNEN. Fußball mit Flüchtlingen. Westfalenligist Lüner SV setzte Karsamstag in Stadion Kampfbahn Schwansbell wieder ein wichtiges Zeichen für die Integration.
„Wir bemühen uns intensiv um das Hineinwachsen der neuen Mitbürger in unsere Gesellschaft, haben für diese heute auf jeden Fall Positives bewirkt!“ freute sich beim Lüner SV Jugendleiter Werner Krause über einen gelungenen Nachmittag. „Alle gingen zufrieden und recht froh nach Hause. Die Eltern bedankten sich immer wieder für das gute Gelingen dieser Veranstaltung.“
Alle, das waren insgesamt 75 Kinder und Erwachsene. Die Väter spielten auf der einen Platzhälfte Fußball, die Kids, in verschiedenen Altersgruppen, auf der anderen Seite auf Kinder- und Jugendtore.
Krause bedankte sich bei Isa Tezci, Omar Badache und zwei türkisch stämmigen Eltern. Diese hatten Grillsachen, einige der Flüchtlinge auch Salate, mitgebracht. Ein Samowar mit Tee wurde in Gang gehalten, Kaffee wurde angeboten.
Drei Eltern mit sieben Kindern erkundigten sich nach den Senioren- und Nachwuchsmannschaften des Lüner SV. Krause lud die Kids zu einem Probetraining ein.
Der Jugendleiter: „Es war eine gelungene Veranstaltung. Alle hatten Freude und Spaß an diesem Nachmittag und es wurden persönliche Kontakte geknüpft, wobei die Aussicht besteht dass doch der eine oder andere aus diesen Familien zum LSV kommt, zumal man sich auch nach den Spielen der ersten und zweiten Mannschaft erkundigt hat, für die Omar Badache, der dort Trainer Kadir Kaya als Co unterstützt, natürlich schon Werbung gemacht hatte.“ Badache war auch von 2012 bis 2014 Trainer der damaligen C-II-Jugend des LSV. Isa Tezci ist Gründer und Leiter der Hilfsorganisation „Sinn & Sein“ (Fichtestr.79, 44536 Lünen , Tel.: 0178 / 7 88 39 34, Mail: tecziisa@web.de).
Die Mehrheit der Flüchtlinge, die mitmachte, kam aus Syrien. Dabei waren auch drei Kinder aus Marokko, die mit den Syrern zur Schule gehen. Jan-
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