Gisbert Dankowski - eine ehrliche Haut

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Gisbert Dankwoski wird 70 Jahre
 
Gisbert Dankowski im Kreis der A-Jugendmannschaft des VfB 08 Lünen von 1963. „Wenn die Jungs alle zu meinem Geburtstag kommen, wäre das ganz einfach klasse!“ zeigt der Jubilar Vorfreude. Das Bild zeigt Krebs, Berlemann, Schäfer, Dankowski, Bludau, Liebern, Gänz, Grundmann, Schimanski, Klöting und Hirsch.
LÜNEN. Auf hohem Sattel radelt er, sportlich wie eh und je, gerade an Markttagen gern in die Lüner Innenstadt. Doch er ist niemand, der auf hohem Ross sitzt, Er ist ein Fußballer von der Picke an, ein Funktionär mit Herzblut, eine ehrliche Haut: Gisbert Dankowski (*5. 12. 1947) feiert seinen 70. Geburtstag .Natürlich auf der Sportanlage des SuS Derne, Plümersort 6a.
Kunstrasen fertig
Vielleicht das größte Geburtstagsgeschenk hat er sich zusammen mit dem Verein selbst gemacht: In diesen Tagen wurde der Kunstrasen fertiggestellt.
Dankowski: „Ohne diesen hätten die SuS-Fußballer nicht überlebt!“ Und aus dem SuS heißt es: „Ohne Dankowski hätte der SuS nicht überlebt!“
Aus Lünen stammend und wieder in Lünen wohnend, gehören der VfB 08 Lünen, der einstige SC Gahmen, die BSG Stahlbau Hoesch, der SC Capelle und natürlich der SuS Derne zu seiner sportlichen Heimat, in der er Spieler, Trainer und Funktionär war und ist.
Auf der einen Seite die Verbundenheit zur sportlichen Heimat, auf der anderen Seite schon in jungen Jahren weltoffen wie damals wenige.
Als die Wunden des Zweiten Weltkrieges noch nicht verheilt
waren, machten die Fußballer des VfB 08 Lünen - Dankowski Vater Albert war dort auch als erfolgreich als Jugendleiter tätig - ihre eigene Friedenspolitik.
Austausch mit Moskau
1963 war das heutige Geburtstagskind mit dem VfB beim Jugendaustausch zum englischen FC North Watford dabei.
Ein Jahr später, der Kalte Krieg ließ Europa erzittern, folgte sogar eine Fahrt nach Russland. Dieser Jugendaustausch mit Spartak Moskau in der russischen Hauptstadt und der Gegenbesuch in Lünen war von den VfBern aufgebaut worden - kritisch
und erstaunt beobachtet von den deutschen und internationalen Medien, begleitet von Tagesschau und der russischen Botschaft.
Der Arbeiter von der früheren Dortmunder Hoesch-Hütte hatte seinen Lebensweg gefunden. Sein Herz sollte immer für den Sport und die Jugendarbeit schlagen.
Spieler, Trainer, Vorsitzender
„Der Gisbert ist eine ehrliche Haut. Er steht immer zu dem, was er sagt. Er ist absolut zuverlässig!“ Seine Mitspieler und Mitstreiter von einst und heute wissen dies zu schätzen. Kriselte es bei den Senioren, sprang er auch als Trainer ein. Er übernahm den Vorsitz der Derner Fußballer, ist seit 2008 Vorsitzender des SuS-Gesamtvereins. Er übernahm Verantwortung im Fußballkreis Dortmund. 2000 wurde er in den Kreisvorstand berufen. 2001 wurde er zum Kreisgeschäftsführer gewählt, im gleichen Jahr hinter Jürgen Grondziewski zum zweiten Vorsitzenden Kreises.
Das Duo ist bis heute erfolgreich im Amt. Dankowski wurde 2014 mit der Silbernen Ehrennadel des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen und 2016 mit der DFB-Verdienstnadel geehrt.
Noch eine Amtszeit
„Wenn Jürgen Grondziewski auch die nächste Amtszeit als Kreis-Vorsitzender antritt, würde ich noch einmal mitmachen!“
Der Jubilar steigt noch immer gern in den Sattel, steckt voller Energie. Wenn er weitermacht, wird er, wie bisher, den Oberen im Verband nicht nur Beifall klatschen.
Er wird sich, wie gehabt, mit positiver Kritik zu Wort melden. Er wird sich offen und ohne jede Schönrederei den Problemen, die auch den Fußball in dieser multikulturellen Zeit belasten, stellen. So, wie er nie vor der neuen Technik, gerade der Arbeit mit dem Computer, kapitulierte.
Dass er noch lange in die Tasten haut und die Pedalen tritt, das wünscht ihm auch der Lüner SV, wo er regelmäßig zu Gast ist. Bernd Janning
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