Judo-Bezirksmeisterschaft der U 18 - 1. JJJC Lünen: Silber für Miriam Sawallich, Bronze für Justin Scholz

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Glücklich und gezeichnet vom Kämpfen; die beiden erfolgreichen Nachwuchskämpfer des 1. JJJC Lünen Miriam Sawallich und Justin Scholz
Für den 1. JJJC Lünen starteten zwei U 18-Judoka bei der Bezirkseinzelmeisterschaft, die vom Lüner SV in der Turnhalle der Ludwig-Uhland-Realschule in Lünen-Horstmar ausgerichtet wurde.

Für Miriam Sawallich war dies ein Heimkampf, weil sie hier zweimal pro Woche beim Kindertraining als Co-Trainerin auf der Matte steht. Als Kreismeisterin startete sie furios gegen die Mitfavoritin und Bezirkskaderathletin Victoria Mamberger aus Bochum. Miriam nutze einen misslungenen Konterversuch ihrer Gegnerin aus und gewann den Kampf mit Ippon (voller Punkt) vorzeitig. Den zweiten Kampf gewann Miriam völlig ungefährdet vorzeitig mit einem Haltegriff. Damit stand sie als Poolsiegerin im Halbfinale. Hier traf sie auf Hannah Berkenkopf aus Schwerte, mit der sie sich bei der Kreismeisterschaft einen heißen Kampf lieferte. Voller Selbstbewusstsein ließ Miriam ihrer Gegnerin keine Chance und siegte auch im Halbfinale mit einem konsequenten Haltegriff. Im Finale stand ihr nun mit Tia den Ridder vom Kodokan Olsberg ihre „Angstgegnerin“ gegenüber. Im Vergleich zu vorherigen Duellen zeigte sich Miriam jedoch stark verbessert und hielt lange Zeit gut mit. Dann jedoch veränderte sie ihren Kampfgriff, was ihre Gegnerin zu einem kraftvollen Ura-Nage (Gegenwurf) ausnutzte und den Kampf damit doch noch vorzeitig für sich entschied. Mit dem Vize-Titel erkämpfte sich die junge Lünerin allerdings erstmalig das Startrecht für die Westdeutsche Meisterschaft, die am kommenden Wochenende in Wanne-Eickel ausgetragen wird.

Dort ist auch Justin Scholz startberechtigt. Justin kam als Dritter der Kreismeisterschaft zur Bezirksmeisterschaft. Im ersten Kampf kam er mit seinem Gegner nicht zurecht und wurde nach einem halbherzigen Wurfansatz seinerseits ausgekontert und besiegt. Das Wettkampfsystem sorgte dafür, dass Justin demselben Gegner im Kampf um Platz drei wieder gegenüberstand. Von seinem Trainer entsprechend eingestellt, fand Justin nun ein Mittel gegen seinen unbequemen Kontrahenten aus dem Sauerland und erwischte ihn mit einem Harai-Goshi (Hüftfeger), sodass Justin den entscheidenden Kampf vorzeitig gewann und sich mit Platz drei auch für die Westdeutsche Meisterschaft qualifizierte.
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