Kommentar: Fußball ist nicht gewalttätig

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Es gibt sie in jeder Sportart, die etwas ruppiger oder körperbetont agierenden Spieler. Hitzköpfe oder Jähzornige. Und nicht zuletzt die schlechten Verlierer. Doch es gibt stets Grenzen. Und man hat das Gefühl, dass diese gerade im Amateurfußball immer häufiger überschritten werden.

„Das Verhalten auf den Fußballplätzen spiegelt nur die Gesellschaft wieder“, heißt es oft. Klar, es muss ja die Gesellschaft sein, der Fußball an sich ist nicht gewalttätig. Allerdings haben es einige Vereine versäumt, solche Grenzübertreter zu ermahnen und eventuell sogar auszusortieren. Klar, für die Erziehung dieser Menschen ist nicht nur der Sportverein alleine verantwortlich, aber der Verein ist dafür verantwortlich, wie lange man solchen Unverbesserlichen eine Bühne bietet.

Es scheint leider auch besonders in den unteren Fußball-Ligen „in“ zu sein, dass Menschen im Fußball den Lebensfrust von der Seele lassen. Der Frust entlädt sich in Gewalt.

Man darf aber bei all den Schlagzeilen über Gewalt im Amateurfußball nicht vergessen. Der Großteil kann es noch – fair, eben „sportlich“ miteinander umgehen.

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