LSV-Aufstieg: Es war nur ein schöner Traum

Anzeige
LÜNEN. Es war nur ein Traum. Aber ein schöner. Nach der souveränen Meisterschaft in der Landesliga und dem Aufstieg in die Westfalenliga in der letzten Saison mischten die Fußballer des Lüner SV die neue Liga mächtig auf. Bis Ende des Jahres, ja noch nach den ersten Schlappen 2017, war der zweite Platz, wenn nicht sogar der erste, drin.
Doch ganze vier Punkte – gutes 0:0 zu Hause gegen Spitzenreiter Herne und etwas glückliches 3:0 beim heutigen Vorletzten und Mitaufsteiger Lennestadt, standen das 1:3 in Brackel, das 0:2 in Wiemelhausen und zuhause, in der einstigen Festung Schwansbell, das 1:5 gegen Wanne, das 1:2 gegen Neheim und aktuell das 0:2 gegen Holzwickede gegenüber. Beim letzten Gegner freuten sich mit Karim Bouasker ein ehemaliger LSVer und mit Dominik Dupke ein ehemaliger Wethmarer besonders über den Sieg.
Vier von 21 möglichen Punkten aus den letzten sieben Spielen, für den Vorstand, aber gerade auch für Hasan Kayabasi als Sportlichem Leiter und Mario Plechaty mit seinem Trainerteam, steht Ursachenforschung auf dem Programm. Hätte der LSV nur sechs, sieben Punkte mehr geholt, wäre er weiter noch im Rennen um Platz zwei.
Ob dieser zum Aufstieg berechtigt, zeigt sich erst, wenn feststeht, wer aus Regional- und Oberliga absteigt oder zurückzieht. Der Kreis dieser Kandidaten soll nicht kleiner geworden sein.
Auf dem Sportprogramm stehen noch sechs Spiele – in Horst-Emscher, gegen Kirchhörde, in Olpe, gegen Iserlohn, in Mengede und gegen Hordel. Gut und mit erhobenem Haupt aus der Saison verabschieden, das kann jetzt nur das Ziel der Lüner Löwen sein.
Besser als Lünen machte es Sonntag Spitzenreiter Herne mit dem 2.1-Siegtor in der 96. Minute in Wiemelhausen. Neheim, das in Lüner siegte, verlor gegen den nächsten LSV-Gegner Horst-Emscher 0:2. Wickede mit dem Ex-LSVer Marco Schott trotzte dem Vorgänger von Holzwickede auf Platz zwei, Hordel, ein 2:2 ab. Brackel mit Lukas Severin, aber ohne Cam Yagli, beide einst LSV, gab dem FC Iserlohn mit den Ex-Lünern Christian Hampel als Trainer, Daniel Dreesen im Tor, jedoch ohne Philipp Herder, mit einem 1:4 drei Punkte mit auf dem Heimweg. Wane und Olpe wie auch Lennestadt und Kirchhörde mit dem Ex-LSVer Sascha Rammel trennten sich 0:0. Jan-
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.