LSV-Erste: Mit Elan in den Endspurt?

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LÜNEN. Wenn jetzt die Saison 2016/17 beendet wäre, gebührte den Fußballern des Lüner SV ein Kompliment. Als Aufsteiger zur Westfalenliga hätten sie sich gut verkauft. Vor den letzten fünf Spielen dieser Serie haben sie den Klassenerhalt fast absolut sicher. Damit haben die Löwen um ihren Bändiger, Trainer Mario Plechaty, bestens gebrüllt, das große Saisonziel erreicht.

Die Rot-Weißen müssen aber mit Elan in den Endspurt starten. Die durchaus mögliche gewesene Meisterschaft werden nicht sie, sondern Tabellenführer SC Westfalia Herne einfahren.
Platz zwei, der womöglich noch für die Teilnahme an einer Aufstiegsrunde berechtigt, wird nach Stand von heute Holzwickede nicht zu nehmen sein.

Aber mit Kampf und Einsatz sowie dem Wiedererlangen der Heimstärke können noch Iserlohn und Hordel von den Plätzen drei und vier verdrängt werden.

Also, ihr Löwen, zeigt was ich könnt, belohnt eure treuen Fans, entschädigt diese für die äußerst mageren fünf Punkte aus den ersten acht Spielen diesen Jahres.

Beim aktuellen 1:1 des LSV vor magerer Kulisse von 120 Zuschauern in Horst-Emscher – steht mit 25 Punkten auf dem ersten der drei Abstiegsplätze – rettete Spielmacher Volkan Ekici seine Farben drei Minuten per Elfmeter noch den Ausgleich.

Iserlohn als Dritter verlor sein Heimspiel gegen den Neunten Wanne-Eickel um Trainer Holger Flossbach 2:4. Für den Verlierer waren drei Ex-LSVer aktiv: Trainer Christian Hampel, Torwart Daniel Dreesen und Philipp Herder, der sich dieses Mal als Torschütze auszeichnete.

Kirchhörde um Ex-Profi Lothar Hubert und den Ex-LSV-Torjäger Sascha Rammel, Zehnter, und Sonntag beim LSV zu Gast, vergrößerte bei Aufsteiger SC Neheim (Platz 11) um Coach Alexander Bruchhage mit einem 2:0 die Abstiegsgefahr.

Dem Abstieg kaum noch entrinnen kann Lennestadt um Trainer Jürgen Winkler als Vorletzter nach dem 1:2 im Sauerlandduell vor immerhin 300 Fans in Olpe um Ex-Profi und Trainer Marek Lesniak.

Gleiches gilt für Mengede um Trainer Thomas Gerner und dem Ex-LSVer Stefan Gösing als Co und Zweittorwart als Schlusslicht. Das 1:0 über den Zwölften Brackel mit dem Ex-LSVer Mirca Basic dürfte nur für den Moment etwas Trost bedeuten.

Im Verfolger-Duell gab Hordel (4.) um Trainer Marcel Bieschke gegen Sinsen (6.) um Coach Martin Schmidt mit 1:2 die Punkte ab.

Vor nur 254 Zuschauer verlor Spitzenreiter Westfalia Herne um Trainer Christian Knappmann gegen Westfalia Wickede (8.) mit dem Ex-LSVer Emre Konya auf der Bank beim 0:0 zwei Punkte. Was Wickedes Trainer, der Ex-LSVer Marko Schott, künftig macht, ist unbekannt. Westfalia Rhynern hatte Schott zur neuen Saison eigentlich schon als Coach verpflichtet, machte jetzt einen Rückzieher.

Der SC Holzwickede mit Trainer Axel Schmeing, dem Ex-LSVer Karim Bouzerda und dem in der 81. Minute eingewechselten Wethmarer Dominik Dupke kann getrost als das Team der Stunde bezeichnet werden. Der Zweite schoss Aufsteiger Wiemelhausen 4:0 ab und erhöhte damit beim Dreizehnten die Abstiegssorgen. Jan-
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