LSV mit Sieg über Wanne weiter im Aufstiegsrennen

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Mario Plechaty lief schon zweimal als Spieler für den Lüner SV auf - Ende der 80er und Anfang der 2000er Jahre. Er spielte auch einmal für Dortmunds Erste in der Bundesliga. Foto Archiv
LÜNEN.

Der Lüner SV Fußball, Aufsteiger zur Westfalenliga, zählt zu den erfolgreichsten Vereinen der Region. Seine Fans nennen ihn, frei nach dem Wappentier der Stadt, fast liebevoll die „Lüner Löwen“.
Doch die „Löwen“ sind derzeit nicht unbedingt. Sie brüllen vielmehr, gieren nach der überraschenden 1:3-Schlappe im ersten Punktspiel des neuen Jahres beim SV Brackel nach Punkten.
„Unsere Vorbereitung war nicht ideal. Es gab zu viele Ausfälle. Deshalb trainieren wir jetzt vorerst auch mittwochs, also vier Tage in der Woche“, zog LSV-Trainer Mario Plechaty Bilanz.
Weiter musste und muss der Coach auf über ein halbes Dutzend Spieler verzichten. Eine gesamte Abwehrreihe fällt aus.
Mit Marius Breer (Beruf) wird die Saison nicht mehr geplant. Wie auch nicht mehr mit Daniel Mikuljanac und Luis Asante. Mikuljanac fällt zum zweiten Mal mit einem Kreuzbandriss aus, wurde schon operiert. Asante (Kreuzband) kam auch schon unter das Messer, muss aber noch einmal auf den OP-Tisch.
Angeschlagen ist Ali Bozlar. Plechaty hofft, dass dieser diese Woche wieder trainieren kann wie auch der mit elf Treffern beste Torjäger des LSV, Fabian Pfennigstorf. Musste er aus beruflichen Gründen kürzer treten, so hindert Spielmacher Volkan Ekici eine Fortbildung am regelmäßigen Training.
Wieder ins Team kommen könnte Mittelfeldmann Ersin Kusakci. Zu den Gewinnern der letzten Vorbereitungstage zählt Kapitän Lukas Ziegelmeier. Er kassierte in Brackel seine fünfte Gelbe Karte. Normal wäre er für ein Spiel gesperrt gewesen. Doch hier gilt auch gleichzeitig die zehn Tage Spielsperre. Und da zuletzt das Karnevals-Wochenende spielfrei war, ist er gegen Wanne dabei.
„Er muss Sonntag gegen Wanne mit Köpfchen spielen!“ rät Plechaty Florian Juka. Dieser hat schon vier Gelbe, wäre bei eine fünften für ein Spiel matt gesetzt.
Plechaty: „Richtig ist, dass wir defensiv Probleme haben. Offensiv haben wir keine Sorgen. Da haben wir noch Parnell Hegngi und Mehmet Erdogan in der Hinterhand, die zeigen können, wie viel Potenzial sie haben. Insgesamt müssen wir uns aber steigern!“
Für Plechaty ist der ehemalige 2.-Ligist DSC Wanne-Eickel ein Traditionsverein wie der LSV. „Wanne wurde zum Saisonstart als Mitfavorit gehandelt, ist jetzt Zehnter. Wir wollen nicht verlieren. Ein Punkt wäre gut, drei sind besser. Dieses Spiel ist für uns richtungsweisend. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob wir weiter ganz oben mitspielen, oder um Platz fünf bis sechs mitsprechen dürfen!“ Jan-

So tippt LSV-Trainer Plechaty den Ausgang der Spiele der Klassen-Konkurrenz:
Conc. Wiemelhausen – SV Brackel 2:1
SC Holzwickede – TuS Sinsen 1:1
SC Kirchhörde – DJK Hordel 1:1
Westfalia Herne – FC Iserlohn 3:1
Horst-Emscher – Westf. Wickede 1:3
SC Neheim – FC Lennestadt 3:1
SpVg Olpe – Mengede 2:0
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