Training mit Olympia-Medaillengewinner

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Die U12- und U15-Judoka waren begeistert von ihrem Referenten Andreas Tölzer (Mitte).
2016 wird beim 1. JJJC Lünen und Lüner SV Judo groß gefeiert, denn seit mittlerweile 50 Jahren bieten die beiden Vereine Judo in Lünen an. Zu diesem Anlass wurde Ende Juni bereits ein gemeinsames Jubiläumsturnier ausgerichtet und in zwei Vereinsfeiern wurde ebenfalls auf die runden Geburtstage angestoßen. Um das Motto „50 Jahre Judo in Lünen“ auch auf der Matte zu würdigen, fand nun noch ein landesoffener Jubiläumslehrgang in der Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule statt. Als Referent konnte mit Andreas Tölzer eine Größe des deutschen Judosports in Lünen begrüßt werden.

Andreas Tölzer vom 1. JC Mönchengladbach hat als aktiver Judoka zahlreiche Erfolge erkämpfen können, z.B. war er mehrfacher Deutscher Meister, Europameister und Vize-Weltmeister. Als Krönung seiner Karriere gewann der Judoka der Gewichtsklasse +100 kg bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Bronzemedaille. 2014 beendete Tölzer seine aktive Karriere. Besondere Bekanntheit erlangte er durch den Tölzer-Umdreher, eine nach ihm benannte Bodentechnik, mit der er viele seiner Kämpfe für sich entscheiden konnte.

Auf dem Lehrgang nahm sich Tölzer viel Zeit für die Judoka, die nicht nur aus Lünen selbst kamen, um den Weltklasse-Sportler live zu erleben. Zuerst standen rund 65 Kinder und Jugendliche der Altersklassen U12 und U15 auf der Matte, am Nachmittag folgten knapp 50 Teilnehmer der U18 und Senioren. Neben spielerischen Aufwärmübungen und der Rhythmisierung von Würfen stand in beiden Einheiten natürlich eine Technik im Mittelpunkt: Der Tölzer-Umdreher wurde in allen Einzelheiten demonstriert und die Teilnehmer konnten sich selbst daran versuchen. Auch Variationsmöglichkeiten hatte Tölzer im Angebot und alle zeigten sich begeistert von der Vielschichtigkeit seiner Spezialtechnik.

Am Ende stand der 36-Jährige dann noch für Foto- und Autogrammwünsche zur Verfügung und zauberte damit so manchem Judoka ein Lächeln ins Gesicht. Schließlich trifft man nicht alle Tage einen Olympia-Medaillengewinner. Für die beiden Lüner Judovereine war der Lehrgang ein schöner Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres und eine Abwechslung zum Trainingsalltag. So sollen auch in Zukunft namhafte Referenten nach Lünen eingeladen werden, um den Judoka vielseitige Einblicke in den Sport und in verschiedene Trainingsmethoden zu geben.
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