Und ewig lockt die Spitze - Vorschau zum Topspiel in Schwansbell

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Bekir Kilabaz und der Lüner SV wollen am Sonntag die Spitze der Landesliga zurückerobern.
Erster gegen Zweiter: in jeder Sportart ein absolutes Highlight. Am Sonntag können sich die Lüner Fußballfans freuen, dass dieser Klassiker – im Fachjargon „Spitzenspiel“ genannt – in der Schwansbeller Kampfbahn aufgeführt wird.

Die Jungs vom Lüner SV empfangen Tabellenführer Kirchhörder SC (So, 15 Uhr, Schwansbell), der zwei Punkte Vorsprung hat. Mit einem Sieg wären die Lüner wieder die Nummer eins in der Liga. „Ich habe ein gutes Gefühl, ich freue mich“, ist auch LSV-Coach Mario Plechaty vom Spitzenspieltag angetan. Wichtig sei es, dass die Lüner befreit, ohne Druck, aber mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen. So wie in den Siegen gegen die damaligen Tabellenführer Hennen und Horst-Emscher. Der LSV ist also erprobter Spitzenreiter-Bezwinger.
„Kirchhörde ist mannschaftlich geschlossen und sie haben sich über die Jahre punktuell verstärkt“, so Plechatys Analyse. „Und sehr schwer auszurechnen. Sie haben viele torgefährliche Leute, sind laufstark und diszipliniert“. Das macht das Torverhältnis von 33:31 deutlich. „Eigentlich kann man mit dem Verhältnis nicht Erster sein“, so Plechaty, der betont: „Wenn du gegen die hinten liegst, wird es ganz schwer. Wir müssen also geduldig bleiben.“ Hornberger und Gerleve fallen aus beim LSV.

Das Duell LSV - Kirchhörder SC ist zudem das Spiel der Spätstarter: In der Hinrundentabelle belegte der Lüner SV den zehnten, Kirchhörde den achten Platz. In der Rückrundentabelle sind die Dortmunder die Nummer eins (19 Punkte) vor dem LSV (18 Punkte). Das Hinspiel endete 1:1.

Bei Westfalia Wethmar träumt man weiter vom ganz großen Bezirksliga-Coup. Um die Hoffnung aufrecht zu halten, muss am Sonntag beim Vierzehnten ÖSG Viktoria Dortmund (15 Uhr) ein Sieg her. Wethmars Rückstand auf Spitzenreiter Husen-Kurl beträgt fünf Punkte. Die Dortmunder haben ein Spiel mehr absolviert und nun spielfrei, mit einem Sieg könnten die Nordlüner auf zwei Punke verkürzen. Könnten.
Denn in der Ferne ist die Westfalia anfällig. Und der Gegner ist diesmal ebenfalls als „gefährlich“ einzustufen. Stehen die Dortmunder doch auf einem Abstiegsplatz und benötigen jeden Punkt. „Druck haben also beide Teams. Auswärts waren wir bisher aber häufig zu schwach, haben unnötig Punkte verschenkt. Wir wollen uns mit aller Macht anders präsentieren“, sagt Wethmars Spielertrainer Alexander Lüggert. Zudem sei der Gegner eine Wundertüte. „Da kenne ich kaum Spieler“, so der Coach. Zum Thema Meisterschaft sagt Lüggert. „Erst mal müssen wir dieses Spiel gewinnen und dann schauen wir stumpf, was kommt, Ziele geben wir keine aus.“ Das Hinspiel gegen den Aufsteiger konnte Wethmar mit 3:0 deutlich für sich entscheiden.
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