Vorschau 12. Spieltag: Lüner SV zum Siegen verpflichtet - Wethmar will die Spitze

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„Gewinnen egal wie“ - Und dabei ist natürlich Durchsetzungsvermögen gefragt: Cem Yagli (l.) und der Lüner SV scheiterten zuletzt gegen Spitzenreiter YEG Hassel und beim BSV Roxel daran.
Der BV Brambauer freut sich, dass man in der Landesliga den Rivalen Lüner SV überholt hat. Wethmar bleibt in der Bezirksliga dran an Spitzenreiter Werne. Aber alles kann sich ganz schnell an einem Spieltag ändern. Und weil‘s wieder früher dunkel wird, starten die Teams ab Sonntag ihre Spiele schon um 14.30 Uhr.

Lüner SV - SV Gescher (So, 14.30 Uhr, Stadion Schwansbell) Der Lüner SV steckt in der Krise, da kommt der Tabellenletzte am zwölften Spieltag vielleicht gerade richtig - oder eben auch nicht. „Da müssen wir nicht um den heißen Brei herumreden. Da muss man punkten, egal wie gewinnen. Ich brauche da kein schönes Spiel“, sagt LSV-Trainer Mario Plechaty vor dem Match.
Wichtig wäre es, wenn gerade die erfahrenen Spieler beim Lüner SV schmerzfrei trainieren können. „Es kommt jetzt ganz klar auf die alten erfahrenen Spieler an, den jungen kann ich das noch nicht zumuten“, so Plechaty. Soll heißen: Rammel, Harder, Ekici, Kilabas und Hornberger müssen die Verantwortung übernehmen. „Man muss jetzt höllisch aufpassen, vielleicht kommt Gescher zu uns und hat nichts zu verlieren, spielt plötzlich Hurra-Fußball“, warnt der LSV-Coach dazu.

Neben den vielen personellen Ausfällen, sei zudem auch ein psychischer Aspekt in der Krise hinzugekommen. „Klar, da ist auch Unsicherheit dabei, das zeigen die einfachen Gegentore, die wir kassieren. Dazu benötigen wir mal einen, der auch aus keiner Chance ein Tor macht. Die Offensivabteilung trifft nicht. Cosgin ist bester Torschütze und der wurde zwei Mal eingewechselt“, so Plechaty, der noch nicht von Abstiegskampf reden will. „Solange es sechs Punkte nach unten sind, ist alles ok, Wenn‘s nur drei sind, dann wird‘s ungemütlich. Das hatte ich schon mal als Coach in Mengede, dass man plötzlich unten drin steht. Das muss ich nicht noch mal haben. Zudem es in dieser Liga die Punkte nicht einfach so gibt.“

BV Brambauer - SV Eintracht Ahaus (So, 14.30 Uhr, Glückauf-Arena) Brambauer empfängt als Zehnter den Tabellensechsten. Und der hat einen ordentlichen Lauf. „Die haben die letzten fünf Spiele gewonnen, in diesen Partien ein Torverhältnis von 12:1 gehabt. Das sagt schon viel über das Team aus“, so BVB-Coach Dirk Bördeling.

Dabei hat Ahaus keinesfalls nur gegen Fallobst gewonnen, auch gegen starke Teams. So steht mit Sicherheit mal wieder kein leichtes Spiel in der ohnehin starken und ausgeglichenen Liga an.
Dass man den Lüner SV in der Tabelle durch den Sieg in Gescher überholt hat, mag manchen beim BVB freuen, Dirk Bördeling lässt das kalt. „Das juckt mich nicht, ob die über uns oder unter uns stehen. Ich habe mit denen nichts am Hut.“

TuS Eving-Lindenhorst - Westfalia Wethmar (So, 14.30 Uhr) Zwei Faktoren warnen die Westfalia vor der vermeintlichen leichten Aufgabe beim Tabellendreizehnten, der bis dato nur neun Punkte sammeln konnte - zum Vergleich Wethmar hat 26 Punkte geholt.

Zum einen hat der „neu zusammengewürfelte Kader“ des Gegners sich nach Umstrukturierung mittlerweile gefunden, konnte zuletzt gute Ergebnisse erzielen. „Die haben also Qualität“, weiß Wethmars Trainer Alex Lüggert.
Zum anderen ist der Kunstrasen in Dortmund nicht gerade der Wethmarer Lieblingsgeläuf. Da sind die Nordlüner vom eigenen modernen Kunstrasenplatz doch etwas anderes gewohnt. „Der Kunstrasen in Eving ist wie in Senden total platt und nicht gerade der Lieblingsplatz von jeder Mannschaft, ich glaube selbst von Eving nicht. Aber immerhin besser als Asche, man wird nicht so dreckig. Das war es aber auch“, so Lüggert.

Bei Wethmar kennt man vor allem den Kapitän der Dortmunder recht gut. Denn Hasan Ekici spielte in der letzten Saison noch bei der Westfalia.
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