Vorschau 15. Spieltag: Lüner Topclubs wollen sich Winterspeck anfuttern

Anzeige
Matthias Drees vom Lüner SV verletzte sich im Training, sein Einsatz ist somit fraglich.
Noch zwei Spieltage stehen für Landesligisten Lüner SV, BV Brambauer und Bezirksligist Westfalia Wethmar vor der Winterpause an. Das Motto: Punkte sammeln, damit dieser als „Winterspeck“ zu einer guten Ausgangslage verhilft, wenn es im März wieder losgeht.

Lüner SV - SV Herbern (So, 14.15 Uhr, Stadion Schwansbell). „Vier bis sechs Punkte sollten es schon sein“, sagt LSV-Trainer Mario Plechaty und hofft aus den nächsten Spieltagen eine Grundlage zu schaffen, um in der Rückrunde an Platz zwei noch anklopfen zu können. Um das zu schaffen, verpflichtete der LSV zwei „Wunschpieler“, wie der technische Leiter Hasan Kayabasi betonte. Stürmer Fabian Pfennigstorf kommt vom Westfalenligisten Mengede und Mittfelfeld-/Abwehrspieler Mehmet Civ kommt vom Bezirksligisten SG Alemannia Scharnhorst. Beide sind nach der Winterpause spielberechtigt.
Zunächst muss man aber gegen Herbern bestehen. „Ein Sechs-Punkte-Spiel, die stehen drei Punkte vor uns. Sie können gut umschalten, haben schnelle, kleine, wendige Spieler und sind im Kollektiv stark, ein Team, das mitspielt. Wir müssen agieren wie zuletzt, ohne Druck und mit richtiger Einstellung“, so Plechaty. Rammel fehlt wegen Gelb-Sperre.

TuS Sinsen - BV Brambauer (So, 14.15 Uhr). Sinsen ist Siebter, der BVB steht auf Platz zwölf. „Sinsen hatte einen Stolperstart, aber sie haben sich gefangen. Eine starke Truppe mit einigen oberligaerfahrenen Akteuren“, weiß Brambauers Co Siggi Rummel. Köse ist Gelb-gesperrt. Dazu werden die „Bottas“ auf Seiten der Lüner fehlen. Keeper Robert Bottas Tochter wird getauft. Auch Patrick Botta wird bei seiner Nichte sein. „Klar wollen wir gewinnen, aber aufgrund der Situation müssen wir einfach das Beste daraus machen. So arg war es personell noch nie“, so Rummel.

SuS Kaiserau - Westfalia Wethmar (So, 14.30 Uhr). Kaiserau ist der Angstgegner, dazu ist der SuS nach miesem Start gut drauf. In den letzten neun Partien holte man sechs Siege, nur ein Spiel ging verloren. „Das wird eine unangenehme Kiste“, so Wethmars Coach Alex Lüggert vor der Partie. Kaiserau kommt als Kollektiv. „Bei uns ist der Wille ist da, aber das Fleisch ist schwach“, befindet Lüggert beim Blick auf seinen ausgedünnten Kader. „Auch deswegen müssen wir 110 Prozent geben, denn Kaiserau hat gegen den Tabellenführer auch nichts zu verlieren“.
Das Kapitel Wethmar ist für Top-Torjäger Florian Juka übrigens beendet. Es gab Probleme mit Mitspielern. „Daraus hat sich mehr entwickelt, als es hätte sein müssen “, so Lüggert. Nach Gesprächen legte man dem Stürmer nahe, den Verein zu verlassen.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.