Westfalia Wethmar ist der neue Lüner Stadtmeister im Hallenfußball

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Westfalia Wethmar ist neuer Stadtmeister
Der neue Stadtmeister im Hallenfußball heißt Westfalia Wethmar! Im Finale schlug die Truppe von Alex Lüggert Titelverteidiger Lüner SV in einem packenden Finale mit 4:3.

Seit über 30 Jahren wartete der heutige Bezirksligist auf diesen Moment. Am Samstagabend war es dann soweit, der Schlusspfiff brachte riesigen Jubel: Wethmar ist Stadtmeister. Dabei hatte die Westfalia gleich zwei Mal einen Rückstand verdauen müssen.

Ribeiro hatte das 1:0 für den LSV markiert, ehe Oh ausglich. Pfennigstorf brachte den Landesligisten wieder mit 2:1 in Führung. Nach dem Wethmarer Ausgleich durch Dupke wurde es kurios, die Nordlüner trafen zwei Mal per Kopf. Erst Schinck zum 3:2, dann Stork zum 4:2 für Wethmar. LSV-Spieler Tekin konnte lediglich noch den Anschlusstreffer zum 3:4 aus LSV-Sicht beisteuern.

Die Trainerstimmen der Finalgegner:

Mario Plechaty, Lüner SV: "Klar, wir wollten das Turnier unbedingt gewinnen, haben es selber sportlich nicht geschafft. Alleine unsere Defensiv-Leistung: Ich habe noch nie gesehen, dass man zwei Kopfballtore in der Halle bekommt. Wir haben dazu zwei Mal geführt, aber Wethmar hat es gut gemacht und uns eiskalt ausgeknockt. Da muss ich einfach zu gratulieren."

Alex Lüggert, Westfalia Wethmar: "Wir haben eine gute Endrunde gespielt. Vielleicht war der Sieg etwas glücklich im Finale, aber das war wohl das Glück, was uns letztes Jahr im Finale gefehlt hat. Unser Keeper Bendix Wagner hat zudem grandios gehalten und den Sieg gerettet."

Leider gab es auch einen unangenehmen Teil der Endrunde der Stadtmeisterschaften: Ab dem Halbfinale gab es lautstarke beleidigende Anfeindungen in Richtung des Lüner SV von der Tribüne und mehrfache "Hurensohn"-Rufe gegenüber den beiden Unparteiischen. Als unsportlicher Tiefpunkt wurde ein Becher von der Tribüne auf das Spielfeld geworfen, der nur einen Meter vor LSV-Spieler Tekin landete und zerbrach (siehe Fotos 2 und 3 der Fotostrecke).

Dieses Zuschauer-Verhalten führte bei den LSV-Verantwortlichen verständlicherweise zu Unmut. Coach Mario Plechaty: "Stimmung muss dabei sein, aber es muss trotzdem Niveau haben, auf der Tribüne wurde es übertrieben. Es hat mir überhaupt kein Spaß gemacht in der Halle und ich muss sagen, dass ich froh bin, dass es vorbei ist."

Das Finale der Damen ging an das Team des TuS Niederaden. Gegen den Lüner SV wurde ein 4:3-Sieg eingefahren. Dabei hatten die favorisierten TuS-Damen sogar 0:2 zurück gelegen.

Ergebnisse

Vorrunde
SV Preußen – Westfalia Wethmar 3:4
BV Brambauer – TuS Niederaden 3:2
Lüner SV – SV Preußen 5:4
VfB Lünen – BV Brambauer 4:1
Westfalia Wethmar – Lüner SV 5:2
TuS Niederaden – VfB Lünen 2:2

Gruppe A
1.Westfalia Wethmar
2.Lüner SV
3.SV Preußen
Gruppe B
1.VfB Lünen
2.BV Brambauer
3.TuS Niederaden

Halbfinals
BV Brambauer – Westfalia Wethmar 2:5
VfB Lünen – Lüner SV 3:4

Spiel um Platz 3
BV Brambauer – VfB Lünen 5:3

Finale
Westfalia Wethmar – Lüner SV 4:3
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