Westfalia Wethmar will an die Spitze

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Wethmar ist gut drauf und freut sich über eine bisher gute Saison. „Aber die 18 Punkte mussten wir uns bisher hart erarbeiten“, warnt Coach Alex Lüggert (l.) vor übereilter Euphorie in Sachen möglicher Tabellenführung.
Wer hätte das vor dem Saisonstart gedacht? Von den drei ranghöchsten Lüner Teams steht Westfalia Wethmar am besten da.

SC Husen Kurl gegen Westfalia Wethmar lautet sicherlich die Knallerpartie des 11. Spieltages in der Bezirksliga (So, 16 Uhr, Husen). Die Dortmunder sind Tabellenführer mit 18 Punkten, Wethmar lauert punktgleich direkt dahinter, hat aber ein Spiel weniger absolviert.
Ein Unentschieden wird es nicht werden, glaubt man der Statistik von Husen-Kurl. Denn mit sechs Siegen und vier Niederlagen auf dem Konto kann das Team von Trainer Jörg Lange eins wohl nicht: Unentschieden spielen.
Wethmars Coach Alex Lüggert interessiert das jedoch wenig. „Von der Tabelle her ist es ein Spitzenspiel, aber ich rede von Spitzenspielen erst, wenn am 20. bis 25. Spieltag die beiden Topteams aufeinander treffen.“ Dazu hat der Coach natürlich auch die sehr ausgeglichene Tabellensituation im Blick. Bis Platz zehn sind es nur vier Punkte. „Da müssen wir vor der Partie erst mal den Druck rausnehmen“, sagt der Coach. „Das Spiel wird unberechenbar, auf Asche ohnehin. Der Kader ist soweit fast vollständig und fit. Klar wollen wir jetzt, weil es möglich ist, an die Tabellenspitze! Aber keiner spricht hier vom Aufstieg.“

Ein nicht weniger interessantes Spiel haben die Jungs von Brambauers Trainer Marcus Reis vor der Brust. Das Spiel beim DSC Wanne-Eickel (So, 15 Uhr) ist ein Kellerduell. Der BV Brambauer ist Vorletzter mit fünf Punkten. Wanne mit acht Punkten einen Rang über den Lünern. „Jetzt heißt es nachlegen. dann hätten wir den Anschluss wieder hergestellt. Das ist das Ziel“, fordert Reis einen weiteren Sieg nach dem zuletzt ersten Dreier gegen Hombruch.
Der Gegner Wanne-Eickel: Ein Team, dass eher oben erwartet wurde. Dazu wurden ihnen drei Punkte abgezogen.
Beim BVB ist die Stimmung nach dem ersten Sieg etwas gelöster. Personell gibt es den einen oder anderen Ausfall. „Aber wir werden uns etwas einfallen lassen, dass ein schlagkräftiges Team auf dem Feld steht“, so Reis.

Landesligist Lüner SV empfängt den Tabellenletzten TuS Eving-Lindenhorst (So, 15 Uhr, Schwansbell). Eine leichte Aufgabe für den LSV gegen die Dortmunder, die bisher noch keinen Sieg verbuchten? „So weit oben stehen wir aber auch nicht. Im Moment gibt es für uns auch keinen leichten Gegner“, betont Lünens Coach Mario Plechaty. Eving auf keinen unterschätzen, heißt deshalb die Hauptdevise. Dazu muss der Coach in seinem, wichtigsten Mannschaftsteil, der Viererkette, herumbasteln. Durch Rot-Sperren und Verletzungen fehlen im drei Akteure aus der Abwehrreihe.
Die Konstellation gegen Eving ist interessant: Mit Tuna Kayabaysi spielt der Bruder von Hasan Kayabasi, Technischer Leiter des LSV, bei den Dortmundern. „Wir wollen kein Hurra-Fußball, sondern sicher stehen und auf unsere Chance warten. Eving wird auf Konter lauern und hat die Leute, um ein Spiel zu entscheiden. Ein dreckiges 1:0 würde mir am Ende auch reichen“, so Plechaty.
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