ADFC Lünen: Pedalritter aus Leidenschaft

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Beim Lüner adfc läuft‘s rund: Reinhard Koch (l.) und Dr. Andreas Abels haben das große Hobby Radfahren und sind im adfc sehr aktiv. (Foto: Schmälzger)
 
Über 2.000 Radler waren bei der Sternfahrt in Dortmund dabei. (Foto: adfc)
„Der Ausdruck Fahrradfahren bezeichnet die Fortbewegung auf einem Fahrrad.“ Gut, dass man diesen aufschlussreichen Satz auf wikipedia unter „Fahrradfahren“ nachlesen kann. Passionierte Radler wissen es besser: Radfahren ist viel mehr als nur die pure Fortbewegung auf einem Drahtesel.

Die Lüner Reinhard Koch und Dr. Andreas Abels sind lebende Paradebeispiele für passionierte Radler, die beiden sind Pedalritter aus Leidenschaft.
„Spaß am Radfahren, Gesundheit, Bewegung, immer an der frischen Luft, man lernt viele Ecken kennen, auch kulturell erlebt man bei Touren viel“, zählen Koch und Abels einige Vorzüge ihres Hobbys auf. Ein weiterer Teil ihres gemeinsamen Steckenpferds ist dazu die Arbeit im adfc, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club.

Koch ist Tourenleiter und Pressesprecher der Ortsgruppe Lünen, Abels stellvertretender Sprecher, er gehört auch zur adfc-Stadtteilgruppe Brambauer, die aus den früheren „Radtouris“ entstanden ist.

Radfahren erlebt insgesamt eine echte Renaissance. Und die gute und rege Vereinsarbeit des Lüner adfc trägt ebenfalls Früchte. 70 Mitglieder hat der adfc Lünen zurzeit, „zählt man die Familienmitgliedschaften mit, sind es insgesamt rund 150“, berichtet Andreas Abels. Immer beliebter werden vor allem die Touren des adfc.

Moderates Tempo, man bekommt neue Strecken zu sehen, und durch die gute Tourenleitung kann man ganz entspannt mitfahren. „Vor zwei Jahren hatten wir 20, mittlerweile 50 Teilnehmer bei unseren Touren“, berichtet Koch. Wer beim adfc mitradeln will, muss kein Sportass sein oder eine High-Tech-Fahrrad besitzen. Selbst eingefleischte adfc-Mitglieder haben „nur“ gewöhnliche Tourenräder oder sind sogar auf alten Schätzchen unterwegs. Und man muss noch nicht mal adfc-Mitglied sein, um bei den Touren mitfahren.

Doch beim adfc geht es nicht nur um das pure Radeln und schöne Touren. „Wir sind auch politisch aktiv“, betont Abels. Zweimal im Jahr gibt es einen Arbeitskreis mit der Stadt. Da geht es zum zukünftige Planungen, aber auch aktuelle, kritische Punkte in der Lippestadt. Die hat der adfc bildlich sehr gut auf seiner Internetseite aufgelistet.

Was sich die beiden adfc-Vertreter denn wünschen würden, rein fahrradtechnisch in Lünen? „Es wäre toll wenn an der Kanalbrücke Frydagstraße/Tockhausen die alte Bahntrasse zum Radweg ausgebaut würde. Man hätte insgesamt eine tolle Radstrecke von der Schlossmühle bis nach Mengede“, so Abels.

„Mehr Rücksichtnahme unter allen Verkehrsteilnehmern“, wünscht sich Reinhard Koch. Das kann man nur doppelt unterstreichen.
Der adfc Lünen rief zuletzt am Sonntag zur Teilnahme an der Sternfahrt unter dem Motto „Klare Sache - Mobil ohne Auto“ auf und knapp 100 Radler folgten.
Es ging zur Hauptstrecke, kommend vom Phoenixsee, auch unter Polizei- und Ordnereinsatz über den Königswall, Möllerbrücke und weiter um den ganzen Wallring auf den Friedensplatz wo ein vielfältiges Programm stattfand. Es war insgesamt ein Highlight für Radler, nicht aber unbedingt für alle Fußgänger und Autofahrer, die beim Queren der gesperrten Strassen minutenlang gehindert waren.

Mehr Infos zur Lüner adfc-Gruppe und die nächsten Touren finden Sie online unter: www.adfc-luenen.de
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