Angehende Notärzte lernen beim DRK Rettungsdienst Lünen

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Lünen: Kupferstraße | Zwei angehende Notärztinnen und ein angehender Notarzt lernten am 28.06.2017 beim DRK Rettungsdienst unter der Leitung von Andreas Bietendüfel (DRK Ausbilder) die im Rettungsdienst üblichen Geräte kennen, um diese in der Zukunft beim Patienten einsetzen zu können.

Notärzte werden durch die Feuerwehrleitstelle im Kreis Unna (Tel. 112) entsandt, um Menschen bei lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen schnelle medizinische Hilfe zu leisten. Zusätzlich wird immer ein Rettungswagen alarmiert.
Die Notarztausbildung kann ein Arzt erst beginnen, nachdem dieser mindestens 18 Monate in den notfallmedizinisch relevanten Gebieten eines Krankenhauses gearbeitet hat. In der Notarztausbildung erhält der angehende Notarzt einen 80 Stündigen Unterricht in notfallmedizinisch-relevanten Dingen. Ebenfalls muss er auf dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) mit einem erfahrenen Notarzt mindestens 10 Patienten versorgen, die lebensbedrohlich erkrankt oder verletzt sind. Erst nachdem durch erfahrene Notärzte grünes Licht gegeben wird, darf der neue Kollege alleine außerhalb der Klinik im Notarztdienst tätig sein.

In Lünen wird das Notarzteinsatzfahrzeug durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Zusammenarbeit mit dem St. Marien Hospital Lünen betrieben. Das Krankenhaus stellt das ärztliche Personal und das DRK das Fachpersonal für das Fahrzeug. Bei einem Einsatz fährt das Notarzteinsatzfahrzeug vor das Krankenhaus, um den diensthabenden Notarzt aufzunehmen. In dieser Zeit ist bereits ein Rettungswagen unterwegs, um die erste Versorgung sicherzustellen.

Dirk Skalla, Leiter Rettungsdienst beim DRK, hat ebenfalls an dieser Fortbildung teilgenommen und dankte den angehenden Notärzten für das Interesse am Rettungsdienst und an der Zusammenarbeit. „Die tägliche Zusammenarbeit zwischen den Ärzten im St. Marien Hospital und dem DRK ist seit vielen Jahren gekennzeichnet von einer sehr hohen Qualität und Freundschaft. Viele ärztliche Kollegen und Mitarbeiter vom DRK kennen sich seit vielen Jahren und arbeiten im Einsatz auf einer vertrauten Basis was die Qualität und Professionalität zu Gunsten des Patienten maßgeblich beeinflusst.“

Nice to now:
1. Das Notarzteinsatzfahrzeug ist 24 Stunden, 365 Tage im Jahr einsatzbereit, um bei Notfällen Hilfe zu leisten.

2. Zusätzlich besetzt das DRK 4 Rettungswagen in Lünen und Selm mit insgesamt 60 Hauptamtlichen Mitarbeitern.

3. Das DRK ist seit über 40 Jahren im Rettungsdienst Lünen tätig.
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