Frauen-Hobby-Chor Wethmar besuchten Weltkulturerbestätten der UNESCO

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Der Frauen Hobby Chor Wethmar vor der Petri-Kapelle in Schulenberg
 
Ein reichhaltiges Frühstück
Alle zwei Jahre unternehmen die Damen des Frauen-Hobby-Chor Wethmar eine Chorreise. So ging es diesmal für 25 Sängerinnen, Chordirektor Henryk Hans und 8 passiver Mitglieder über ein verlängertes Wochenende in den Harz.

Gut gelaunt stiegen die Frauen am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr in den Bus und es ging in Richtung Goslar, eine Stadt am Nordrand des Harzes.

Das traditionelle Frühstück wurde bei strahlendem Sonnenschein im Bergpark Wilhelmshöhe unterhalb der 8 m hohen Kupferstatue des griechischen Halbgottes Herakles in Kassel eingenommen. Am Nachmittag wurde unter fachkundiger Leitung die „berühmte“ Altstadt mit ihren bedeutenden Sehenswürdigkeiten erkundet. Der Marktplatz ist der zentrale Platz in der historischen Altstadt. Einige der besonderen Sehenswürdigkeiten sind u.a. das im Stil der Gotik erbaute Rathaus, das im Jahre 1494 erbaute Kaiserworth und das ehemalige Gildehaus der Tuchhändler. Das Kaiserringhaus mit seiner historischen Uhr, an der sich viermal am Tag 3 Türen öffnen und eine Figurengruppe in Bergmannstracht zu den Klängen eines Glockenspiels die mühsame Arbeit der Bergleute in Rammelsberg zeigt, war besonders beeindruckend.

Der zweite Tag der Chorreise war geprägt durch die schönen Landschaften rund um den Brocken. Bei dieser ganztägigen Harzrundfahrt hörten die Damen viel Informatives über die verschiedenen Orte wie z.B. Ilsenburg, Drübeck, Quedlinburg und Wernigerode. Auf der Straße von Rübeland in Richtung Wendefurth überquerte die Reisegruppe die höchste Staumauer Deutschlands, die Rappbodetalsperre. Gegen Mittag kamen die Frauen zum Hexentanzplatz, der sich auf einem fast senkrecht erhebenden Felsen befindet. Leider ließen es die Wetterverhältnisse nicht zu, weit in das nördliche Harzvorland zu blicken. Der letzte Halt des Tages war in Quedlinburg, am Fluß Bode. Der historische Stadtkern besteht fast vollständig aus Gebäuden in Fachwerkbauweise. In der am Marktplatz liegenden Benedikti - Kirche wurde ein kleines Konzert gegeben.

Nach diesem sehr informativen Reisetag wurde am Abend reichhaltig gespeist und in geselliger Runde gesungen und viel gelacht. Auch ließ es sich der Chorleiter nicht nehmen mit seinem Akkordeon für gute Stimmung zu sorgen.

Am vorletzten Reisetag besuchten die Damen gegen 10 Uhr die Klosterbrennerei in Wöltingerode. Nach einer Verkostung der leckeren Schnäpschen fuhren die Damen weiter in Richtung Hahnenklee, Clausthal-Zellerfeld bis zum Luftkurort Schulenberg. An dem sagenumwobenen Okerstausee wurde Halt gemacht und in der schönen Petri Kapelle wurde ein paar Lieder gesungen. Nachdem sich die Damen beim Windbeutelkönig gestärkt hatten ging es zurück nach Goslar.

Beim letzten Abendessen im Hotel besuchten die Goslarer Hexen den Frauen-Hobby-Chor. Die toll kostümierten und super geschminkten Hexen tanzten und sangen. Es war eine leicht schaurige Stimmung. Ein paar Sängerinnen und der Chorleiter haben das Hexendiplom erworben und sind in den Kreis der Hexen aufgenommen. Es war ein schöner Abschluss einer äußerst interessanten und intensiven kulturellen Kurzreise durch den nördlichen Harz.

Auf der Rückfahrt hatte der Busfahrer eine Überraschung für den FHC. In Bad Westernkoten machten sie Halt und eine sehr nette, lustige und erheiternde Dame stieg zu. Die Reisegruppe erfuhr durch kleine, lustige Anekdoten einiges interessantes über den Kurort und die nähere Umgebung.

Ehe die Reise nach Hause angetreten wurde, gaben die Damen ein spontanes Konzert im Kurpark. Der Frauen-Hobby-Chor erntete reichlich Beifall. Auch die Kurdirektorin war angetan vom Gesang der Damen, so dass sie den Chor einlud demnächst ein Konzert zu gestalten.

Wer den Frauen-Hobby-Chor auch live erleben möchte, kann dies am Sonntag, den
16. Juni zwischen 12 Uhr und 13 Uhr auf der Bühne im Bürgerhaus in Selm. Im Rahmen des Stadtfestes stellt sich der Chorkreis Lünen-Lüdinghausen zum sog. Impulstag vor.
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