Gerüchte um Haus Bössing - das sagt der Wirt

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Familie Bössing vor der Gaststätte an der Laakstraße: Wirt Heinz und seine Frau Kornelia mit Enkeltochter Emma und den Töchtern Kathrin, Michaela und Anna.Foto: Magalski
Gerüchte machen im Norden von Lünen die Runde, es geht um eine Institution im Stadtteil. Haus Bössing schließt Ende Juli, heißt es - das aber ist völliger Quatsch, sagt Wirt Heinz Bössing.

Haus Bössing an der Laakstraße ist seit Jahrzehnten ein beliebter Treffpunkt vieler Anwohner und auch Vereine wie die Karnevalisten von "Ohne us geiht nich", die Fußballer von Westfalia Wethmar oder etwa die Schützen von Nordlünen-Alstedde gehören zu den Gästen. Heinrich Bössing Senior ging vor über sechzig Jahren mit dem Gasthaus an den Start, schließlich übernahmen Sohn Heinz und seine Frau Kornelia den Betrieb. Woher die Gerüchte über die Schließung kommen, ist Heinz Bössing ein Rätsel. Ein Missverständnis bloß oder eine bewusste Kampagne gegen die Traditions-Gaststätte? "Haus Bössing schließt definitiv nicht im Juli diesen Jahres, wir wollen gerne noch einige Zeit für unsere Gäste hinter dem Tresen stehen, wenn es die Gesundheit erlaubt", so Heinz Bössing gegenüber dem Lüner Anzeiger.

Familie kämpft gegen Falschmeldung

Im Gespräch mit Gästen Auge in Auge könne er die Falschinformation gut ausräumen, schwieriger wird es auf der Straße. Das Gerücht hält sich deshalb schon seit einiger Zeit hartnäckig in Nordlünen. Die Folge: Buchungen für Feiern wie Konfirmationen, Kommunionen und andere Familienfeiern bleiben aus, zum Teil gibt es sogar böse Worte. "Warum nehmt ihr noch Feiern an, wenn ihr doch schließt, fragen Gäste zum Beispiel", berichtet Heinz Bössing. Die Familie geht deshalb nun in die Offensive und kämpft auch in der Öffentlichkeit gegen die Gerüchte an - und hofft dann endlich auf ein Ende der schädlichen Falschmeldungen.

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