Ausstellung in der insel-Stadtbibliothek Marl: Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert

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Plakat zur Ausstellung (Foto: Bundesstiftung Aufarbeitung)

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges jährt sich in 2014 zum 100. und der des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Seit der Friedlichen Revolution in der DDR sind 25, seit der EU-Osterweiterung zehn Jahre vergangen. Eine Ausstellung in der insel-Stadtbibliothek zeigt ab dem 6. Mai die europäische Geschichte von 1914 bis 2014.

Die Eröffnung der Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert" fand am Dienstag, 6. Mai 2014, um 18 Uhr in der insel-Stadtbibliothek statt. Dort wird sie auch für die nächsten fünf Wochen zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Einführung

Eine Einführung in die Ausstellung gab Dr. Ulrich Brack mit den Schwerpunkten "Erste Weltkrieg" als der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", seine Auswirkungen und die neuere Kriegsschulddebatte. Anschließend las Werner Schlegel, Autor und Leiter der Literarischen Werkstatt, aus seinem Text „Der rostige Tod von Flandern", der Ende 1988 in der Wochenzeitung DIE ZEIT erschien und eindrucksvoll schildert, wie „auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs ... noch immer das Arsenal des Unheils" lagert.

Historische Ortsbestimmung

Die Ausstellung greift alle zentralen Themen des Erinnerungsjahrs 2014 auf und wird bundesweit in rund 3.000 Exemplaren sowie international in zehn Sprachfassungen gezeigt. Sie erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur und lädt zu einer historischen Ortsbestimmung ein, zu der das Jahr 2014 herausfordert. Auf 26 Tafeln präsentiert die Ausstellung rund 190 zeithistorische Fotos sowie 24 historische Tondokumente, die mit internetfähigen Telefonen via QR-Codes abgerufen werden können. Autoren der Ausstellung sind der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte Prof. Dr. Andreas Wirsching und Dr. Petra Weber.
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