Kostenlose Führung an Weihnachten im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

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"Johanna Reich: „Weiße Räume | M“, Skulptur: Feuille se reposant (Das ruhende Blatt) von Hans Arp, " (Foto: Skulpturenmuseum Glaskasten Marl)

Das Skulpturenmuseum Glaskasten bietet am 2.Weihnachtstag (26.12.) eine kostenlose Führung um 15.00 Uhr durch die Ausstellung „Skulptur 2015“ an.
Die aktuelle Ausstellung rückt die Skulpturen wieder ins Zentrum der Betrachtung und will einen Beitrag zur Diskussion um „Kunst im öffentlichen Raum“ leisten.Alle Interessenten sind eingeladen an der Führung teilzunehmen.

„Skulptur 2015“

Die aktuelle Ausstellung, mit dem durchaus programmatischen Titel „Skulptur 2015“, will dem aktuellen Skulpturbegriff mit Querverweisen und historischen Entwicklungslinien nachspüren. Die Ausstellung rückt die Skulptur ins Zentrum der Betrachtung, was in Marl unweigerlich auch den Außenraum, mit seiner Verdichtung plastischer Bildwerke im Zentrum der Stadt und dem angrenzenden Skulpturenpark, mit einschließt. Der zeitliche Bogen spannt sich von den Vorläufern der Moderne wie Antoine-Louis Barye, Paul Gauguin oder Auguste Rodin ausgehend von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten, die eigens für die Ausstellung konzipiert und errichtet wurden. So finden sich auf dem Areal des ehemaligen Friedhofs im Skulpturenpark drei Werke die von den Künstlern speziell für die Situation vor Ort geschaffen oder neu arrangiert wurden. Zwei, die Werke von Jan Scharrelmann und Bogomir Ecker, werden die Sammlung der Arbeiten im Außenraum dauerhaft bereichern. Pia Janssen wird im Laufe der Ausstellung als öffentliche Intervention und Hinterfragung von Kunst im öffentlichen Raum sukzessive einige der Klassiker aus dem Innenstadtbereich „verschwinden“ lassen. und dann Interviews mit Passanten führen, um sie gleichzeitig neu erlebbar zu machen.

Skulpturbegriff

Besonders für die Ausstellung in den Innenräumen des Museums bedeutet „dem aktuellen Skulpturbegriff nachspüren“ ein verzahnen und vernetzen von bildhauerischen Themen und Ideen anhand von ausgewählten Stücken der eigenen Sammlung zusammen mit Leihgaben anderer Museen und Galerien sowie der über 25 hierzu eingeladenen Künstler. Die Ausstellung zeigt präzise aber auch provokante Gegenüberstellungen und soll weniger eine Antwort auf aktuelle künstlerische Fragen geben, als einen Dialog fordern – zwischen den Kunstwerken untereinander wie auch dem Betrachter zur Ausstellung.
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