Lesung in der Insel VHS Marl: "Das gibts in keinem Russenfilm"

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1991. Ein Abend in Ost-Berlin. Die Wiedervereinigung ist ausgefallen. Die Mauer steht und teilt Deutschland. Der Schriftsteller Thomas Brussig lässt sich vom begeisterten Applaus der Zuhörer mitreißen und gibt ein Versprechen: Solange es nicht alle können, wird auch er keine Reise in den Westen unternehmen. Solange keiner eines hat, wird auch er kein Telefon haben. Und, weil erst drei Versprechen magisch binden: Solange es verboten ist, will auch er niemals ›Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins‹ lesen. Daran wird er sich halten müssen, denn auch die DDR hält sich.

05.04.2016 um 18:30–20:00 Uhr


Das gibts in keinem Russenfilm
Rezensionen:

Joachim Dicks Norddeutscher Rundfunk 19.2.2015

Jetzt liegt sein neuer Roman vor: "Das gibts in keinem Russenfilm" - eine Zeitreise der besonderen Art von 1964 bis 2014, auf der viel Vertrautes ganz anders erscheint.

Thomas Brussig, dieser Feuerwerk-Meister literarischer Phantasie, hat es wieder einmal geschafft: Am Ende seines Buches hält man die angeblich wirkliche Wirklichkeit für einen kurzen Augenblick für völlig absurd. Wunderbar!

Michael Reinartz

Was wäre wenn...die Berliner Mauer nicht gefallen wäre? Aus dieser Frage hat Brussig ein ebenso interessantes wie höchst vergnügliches Gedanken-Experiment gemacht. Mit sehr überraschenden Antworten.…
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