Schultheatertage im Theater Marl eröffnet

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Cornelius Demming, Leiter des Theaters Marl, begrüßt die Gäste

Im Theater Marl wurden am Montag die dritten kreisweiten Schultheatertage „Ecken im Kreis“ eröffnet. Vier Tage lang präsentieren nun Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zum Berufskolleg ihre Theaterstücke für andere Schulklassen aus dem Kreis oder nehmen an Workshops teil.

Mit „Malala“, einer Inszenierung“ von Flo Staffelmayer durch das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel, wurde das kreisweite Theaterfestival in Marl eröffnet. Ein gelungener und passender Auftakt – denn das Stück erzählt die wahre Geschichte von Malala Yousafzai, einem jungen Mädchen in Pakistan, welches die Taliban mit allen Mitteln vom Schulbesuch abhalten wollen.
Kulturelle Bildung für alle zu ermöglichen: Auch das ist ein Anlass für die schulweiten Kreistheatertage, die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfinden. Alle Kinder sollten die Chance bekommen, ihre ganz individuellen Fähigkeiten zu entwickeln. Das Theater kann dazu beitragen, diese Chancen und Potenziale zu entdecken.
Dass das Festivalnun ins dritte Jahr geht, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Schultheatertage sind ein Gemeinschaftsprojekt, das nur durch das große Engagement vieler Beteiligter auf die Beine gestellt werden kann: Durch die beteiligten Schulen, das Theater Marl, die Städte und das Regionale Bildungsbüro des Kreises Recklinghausen und nicht zuletzt durch die finanzielle Unterstützung durch die Sparkasse Vest und die Vestische Straßenbahnen GmbH, deren öffentliche Busse die Schüler während des Festivals kostenlos nutzen dürfen. Den Eröffnungsabend im Theaterfoyer begleitete der JäzzKlupp der Musikschule Recklinghausen musikalisch.
Die große Resonanz zeigt, dass das Konzept aufgeht. 15 Schulen aus acht Städten haben sich in diesem Jahr zu dem kreisweiten Theaterfestival angemeldet – so viele wie noch nie. In den kommenden Tagen erleben Lehrer und Schüler das Theatergeschehen hautnah, besuchen Workshops zu verschiedenen Themen und schauen sich die Aufführungen anderer Schulklassen an. Und sie stehen auf der Bühne, um ihre eigenen Inszenierungen zu zeigen: Zum Beispiel die Geschichte von Karsten Kastenkind, das Stück „Faust Reloaded“ oder die beiden Stücke „Warten“ und „Reise in die Hoffnung“ aus dem Projekt „Angekommen“, in dem geflüchtete Jugendliche von ihren eigenen Erfahrungen mit Krieg, Flucht und Hoffnung erzählen.
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