14 Dorstener in umliegende Krankenhäuser nach Feuerwehreinsatz eingeliefert

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Am 07.05. wurde die Feuerwehr Dorsten gegen 20:10 Uhr zur Glück-Auf-Straße in den Ortsteil Hervest alarmiert. Nach der Ankunft und der ersten Erkundung konnte festgestellt werden, dass 20 Bewohner eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses über Reizungen der Atemwege klagten.

Da sich sämtliche Bewohner während des Symptombeginns in ihren Wohnungen aufhielten, wurde zunächst davon ausgegangen, dass sich die Ursache im Gebäude befand. Während das gesamte Gebäude evakuiert wurde, kümmerte sich ein Trupp unter Atemschutz um die Ursachenforschung und nahm entsprechende Messungen vor. Die Messungen verliefen allerdings negativ, so dass die Ursache mit dieser Maßnahme nicht ermittelt werden konnte. Als erweiterte Maßnahme, wurden mehrere Wischproben an unterschiedlichen Stellen im Gebäude genommen und einem Labor in Dortmund zugeführt. Das Ergebnis steht zum noch nicht fest. Erst nach der Ursachenermittlung kann es möglich werden, die einzelnen Wohnungen wieder zu betreten.

Der alarmierte Leitende Notarzt des Kreises Recklinghausen nahm eine Sichtung der Patienten vor und entschied nach deren Erstversorgung, dreigeschossigen Mehrfamilienhauses, zwecks weiterer Abklärung, in umliegende Krankenhäuser transportieren zu lassen. Den Transport übernahmen schließlich Rettungsmittel aus Dorsten und den umliegenden Städten. Das Wohngebäude wurde, um eine Ausbreitung des eventuell vorhandenen Mediums auszuschließen, aufwendig belüftet.(MT)

Auf dem Weg zum Einsatz blieb ein Rettungswagen mit dem Aufbau an einer Brü- ckenbaustelle hängen. Der Beifahrer wurde dabei verletzt.
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