Diebe entwendeten Kupfer von der Zeche, Bande festgenommen

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Die Polizei hat mit einer Ermittlungskommission eine Bande von Kupferdieben dingfest gemacht, die seit Monaten Kupfer aus dem Förderturm der Zeche Westerholt entwendet hat. Der Diebstahl wurde entdeckt, als bei einer Besichtigung der Förderanlage festgestellt wurde, dass die Schlüssel zur Schließanlage nicht mehr passten.

Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Berechtigten fest, dass im Förderturm in 70 Metern Höhe Kupfer aus den dortigen Fördermaschinen entwendet worden war. Die Täter hatten eigene Schlösser in die Türen eingebaut, um sich in das Gebäude einschließen zu können. Durch intensive Ermittlungen und Überwachungen des Geländes konnten insgesamt 12 Beschuldigte (fünf Frauen im Alter von 22 bis 47 Jahren aus Herten und Gelsenkirchen und sieben Männer im Alter von 20 bis 54 Jahren aus Herten, Gelsenkirchen, Gladbeck und Herne) vermittelt werden, die sich immer wieder in den Turm einschlossen, Kupfer entwendeten und dieses an Verwerter verkauften. Am 19.09. konnten vier Männer festgenommen werden, als sie gerade dabei waren, Buntmetall zum Abtransport in ihr Fahrzeug zu laden. Im weiteren Verlauf wurden die Wohnungen der Tatverdächtigen und ihrer Komplizen durchsucht. Dabei fanden die Polizisten umfangreiche Beweismittel und Drogen. Gegen vier Beschuldigte wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum Haftbefehle erlassen. Wie sich durch die Ermittlungen herausstellte, war die Gruppe gut strukturiert und es gab verschiedene Aufgaben wie Abbau, Transport und Weiterverkauf. Insgesamt wird der Gruppe der Diebstahl von über 20 Tonnen Kupfer im Wert von etwa über 60.000 Euro vorgeworfen. An den zwei betroffenen Fördermaschinen entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich.
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