Explosion durch illegale Feuerwerkskörper auf auf der Kreuzung Goethestraße/Ringstraße in Marl

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Mittwoch, gegen 19.30 Uhr, wurden Anwohner rund um die Goethestraße durch einen lauten Knall hochgeschreckt und riefen die Polizei. Mit großem Kräfteaufgebot rückte die Beamten aus. Vor Ort stellten sie fest, dass ein leerer Farbeimer mit nach ersten Erkenntnissen so genannten "Polenböller" auf der Kreuzung Goethestraße/Ringstraße zur Explosion gebracht worden war.

Glücklicherweise entstanden dadurch weder Personen-, noch Sachschäden. Die Beamten stellten lediglich die zerborstenen Reste, verteilt auf den ganzen Kreuzungsbereich, fest. Nach Absicherung der Kreuzung fahndeten Polizeibeamte mit starken Kräften sofort im näheren Umfeld des Tatortes nach den Tätern. Gegen 21.15 Uhr konnten sie dann drei Jugendliche, einen 16-jährigen Dorstener und zwei 15-jährige Marler, auf der Heinrich-von-Kleist-Straße antreffen. Bei der Durchsuchung der verdächtigen Jugendlichen fanden die Beamten weitere Böller auf. Mit der "Sprengung" auf der Kreuzung Goethestraße/Ringstraße konfrontiert, räumten die Jugendlichen dann ein, dafür verantwortlich zu sein. Die Drei wurden festgenommen und zur Wache gebracht. In ihrer Vernehmung gaben sie dann an, dass das Zünden der Böller eine unbedachte Aktion ohne konkreten Hintergrund gewesen wäre, deren Tragweite sie nicht erkannt hätten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen den Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen sie wird nun wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.
Wer mit illegalen Feuerwerkskörpern erwischt wird, muss sich auf ebenso knallige Strafen einstellen. Es droht ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und damit zumindest eine saftige Geldstrafe. Das Gesetz spricht von bis zu 50 000 Euro. Zudem werden die Feuerwerkskörper eingezogen und vernichtet.
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