Grimme-Institut: „Inklusion im Fernsehen - Neue Perspektiven auf Behinderung“

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Eckart von Hirschhausen hat es getan. Jenke von Wilmsdorff auch. Beide haben im Fernsehen ein sogenanntes Rollstuhlexperiment durchgeführt und einfach mal die Perspektive gewechselt. Kai Pflaume hat Menschen mit Down Syndrom kennengelernt und sich „ihre Welt zeigen lassen.“ Und Carina Kühne, Bloggerin mit Down Syndrom, hat mit der Darstellung in „Be my Baby“ ihre Schauspielkarriere begonnen.

Es gibt sie also: Beispiele für „Inklusion im Fernsehen“. Es gibt Formate, die sich mit dem Themenfeld „Behinderung“ beschäftigen und die Menschen mit Behinderung auf den Fernsehbildschirm bringen. Aber müssen wir hier nicht von Nischenprogrammen sprechen? Und hört man nicht auch heute noch im Fernsehen die Floskel „an den Rollstuhl gefesselt“. Oder dass Menschen „trotz ihrer Behinderung Spaß am Leben haben“?
Hier setzt „Inklusion im Fernsehen - Neue Perspektiven auf Behinderung“ an, eine Veranstaltung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und der Grimme-Akademie – in Kooperation mit „die medienanstalten“ und „Sozialhelden e.V.“ Sie findet statt am
17. März 2015, von 11.00 – 15.00 Uhr, bei RTL Television (Picassoplatz 1, Köln-Deutz).
Als Gäste und Referenten werden u.a. Jenke von Wilmsdorff, Torsten Lengkeit und Axel Laustroer („Dr. Klein“), Katja Hofem (Geschäftsführerin kabel1), Carina Kühne (Schauspielerin) und Raul Krauthausen (Sozialhelden e.V.) über ihre Arbeit sprechen.
Moderiert wird die Veranstaltung von Eckart von Hirschhausen.

Die Veranstaltung ist barrierefrei.
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