Schwer verletzter Mann nach Wohnungsbrand in die Paracelsus-Klinik Marl verlegt

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Wohnungsbrand auf der Hirtenstraße vom 27.04.2016 mit einer schwer verletzten Person. (Foto: Feuerwehr)

Wie die Feuerwehr mitteilt, kam es am 27. April 2016 gegen 10:40 Uhr zu einem Wohnungsbrand auf der Hirtenstraße in Recklinghausen. Zwei Bewohner des Hauses, welche sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus aufhielten, konnten sich selbst aus dem Gebäude retten. Eine männliche Person musste schwer verletzt mit einem Inhalationstrauma ins Klinikum Vest - Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen transportiert werden. Im weiteren Verlauf wurde dieser Patient noch durch den Rettungsdienst ins Klinikum Vest - Paracelsus-Klinik Marl verlegt.

Grosser Wohnungsbrand

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine größere Rauchwolke zu sehen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle zeigte sich ein Wohnungsbrand in voller Ausdehnung mit starker Rauchentwicklung über den gesamten Straßenzug hinweg. Zwei Bewohner des Hauses, welche sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus aufhielten, konnten sich selbst aus dem Gebäude retten.
Beide Personen wurden durch den Rettungsdienst eingehend untersucht. Eine weibliche Person musste nicht weiter behandelt werden und wurde durch anwesende Angehörige betreut.
Der Brand im Gebäude wurde durch mehrere Trupps im Innen- und Außenangriff unter Atemschutz mit C-Rohren sowie über die Drehleiter mittels Wenderohr bekämpft. Parallel dazu kontrollierten weitere Einsatzkräfte die benachbarten Häuser auf Rauchgase. Hier gab es keine Feststellungen.
Nach der Brandbekämpfung wurde die Dachhaut abgetragen sowie noch verbliebene Brandnester mittels Löschschaum abgelöscht.
Während des Einsatzes wurden die umliegenden Straßen durch die Polizei großräumig komplett gesperrt.

Grosseinsatz der Feuerwehr

Aufgrund des Einsatzes wurde für die Feuerwehr Recklinghausen "Vollalarm" ausgelöst. An der Einsatzstelle eingesetzt waren die Löschzüge Feuer- und Rettungswache, Ost, Altstadt, Suderwich, Süd und Hochlar sowie der Einsatzführungsdienst und der Leiter der Feuerwehr. Der Löschzug Speckhorn stellte für die Dauer des Einsatzes den Grundschutz für das restliche Stadtgebiet sicher. Von Seiten des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen (RTW) und ein Notarzt (NEF) eingesetzt. In diesem Einsatz waren somit insgesamt 60 Einsatzkräfte eingebunden.

Haus nicht mehr bewohnbar

Neben der Polizei waren das Ordnungsamt, das Energieversorgungs-unternehmen und das Bauordnungsamt vor Ort.
Fachkräfte des Bauordnungsamtes überprüften die Statik des Hauses. Durch die Auswirkungen des Brandes sind Teile des Hauses im Inneren vorerst als einsturzgefährdet zu betrachten. Das Gebäude ist vorerst nicht mehr bewohnbar.

Im Anschluss an die Nachlöscharbeiten wurde die Brandstelle der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.
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