Spektakuläre Höhenrettungsübung vom Rathaus-Turm in Marl

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In einer Übung seilte die Feuerwehr eine "hilflose" Person vom Rathausturm 1 ab. Bei der 80 Jahrfeier der Stadt Marl auf dem Creiler Platz vor dem Rathaus führten die Höhenretter der Feuerwehr ihr Können vor. Bei der ersten Übung wurde ein Ratsmitglied mit der selbstgebauten Seilbahn nach unten befördert. Bei der zweiten Vorführung wurde eine mutige Frau gerettet.

Die "Höhenretter" der Feuerwehr

Bei Bau-, Sanierungs- und Wartungsarbeiten kann es bei hohen Gebäuden und Objekten zu Unfällen, Bränden oder anderen Störfällen kommen. Die normale Ausrüstung der Feuerwehr stößt bei einem solchen Einsatz sehr schnell an ihre Grenzen. Die "Höhenretter" sind Kollegen der Berufsfeuerwehr, die speziell für einen Einsatz in extremen Höhen ausgebildet und ausgerüstet wurden.
Arbeiten in der Höhe sind nicht "jedermanns Sache". An einen Höhenretter werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Er muss einige Grundvoraussetzungen erfüllen, um erfolgreich in der Höhenrettungsgruppe seinen Dienst zu versehen. Die, auch im normalen Feuerwehrdienst benötigte – gute körperliche Konstitution gehört ebenso dazu wie die erforderliche Schwindelfreiheit.

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Das Team Höhenrettungsgruppe

Die Tätigkeit in der Höhenrettungsgruppe erfordert auch ein hohes Maß an Teamfähigkeit. Die komplexen Einsätze können nur im Team bewältigt werden. Jeder Höhenretter muss sich auf seinen Kollegen verlassen können. Dazu gehört auch eine gute Portion Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen.
Höhenretter werden ausgebildet, um mit spezieller Ausrüstung in großen Höhen zu arbeiten. Sie müssen sich jederzeit gegen Absturz sichern können oder auch, frei im Seil hängend, lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten können. Höhenretter müssen in der Lage sein, in großen Höhen komplizierte technische Rettungsmaßnahmen durchzuführen, um Personen aus einer lebensbedrohlichen Lage zu befreien.
Ein erfolgreich bestandener Grundlehrgang reicht nicht aus, um die komplette Ausrüstung wirklich sicher und routiniert zu bedienen. Deshalb müssen die Mitglieder der Höhenrettungsgruppe regelmäßig üben. Ein Mindestumfang von rund 72 Ausbildungsstunden pro Jahr wird empfohlen.
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1 Kommentar
Peter Dettmer aus Essen-Borbeck | 11.09.2016 | 08:56  
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