Stadtwerke Herten bilden im Verbund mit Evonik im Chemiepark Marl aus

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(Foto: evonik)

Elektroniker, Fachangestellte für Bäderbetriebe, Anlagenmechaniker – das sind nur einige der Berufe, in denen die Hertener Stadtwerke ausbilden. Die beiden Auszubildenden Patrick Nellißen und Nicolai Schwärzel werden Elektroniker für Automatisierungstechnik. Das Besondere: Sie absolvieren ihre Ausbildung im Rahmen des Verbunds zwischen den Hertener Stadtwerken und Evonik.

Seit September 2012 wechseln die beiden Hertener zwischen den Ausbildungsstätten bei Evonik im Chemiepark Marl und den Stadtwerken. Dreieinhalb Jahre dauert ihre Ausbildung. Sie ist in drei Teile gegliedert: Neben dem obligatorischen Besuch der Berufsschule lernen Patrick Nellißen und Nicolai Schwärzel die technischen Grundlagen ihres Berufs bei Evonik, bei den Stadtwerken setzen sie ihr Wissen praktisch um.

Beide schätzen den regelmäßigen Wechsel zwischen den Betrieben: „Wir erleben in unserer Ausbildung ein breites Spektrum an Inhalten. Für uns ist die Kombination zwischen Theorie und Praxis perfekt“, beschreibt der 19-jährige Patrick Nellißen. Evonik-Ausbilder Christian Müller meint: „Der Verbund zwischen den Hertener Stadtwerken und Evonik bringt für die Auszubildenden nur Vorteile.“

Die beiden Auszubildenden waren Anfang April das letzte Mal bei den Stadtwerken in Herten. Dort durchlaufen sie die verschiedenen Abteilungen um den Betrieb kennen zu lernen. Patrick Nellißen war in der Telekommunikationsabteilung tätig, Nicolai Schwärzel in der Abteilung Niederspannung. „Die Mitarbeiter bei den Stadtwerken sind alle sehr nett und helfen uns immer“, sind sich die beiden einig. Während die Aufgaben in der Ausbildungswerkstatt bei Evonik eher filigran sind, „arbeiten die Jungs bei den Stadtwerken mit dickeren Kabeln“, schmunzelt Ausbilder Christian Müller. Dort lernen sie neben der Hausinstallation zum Beispiel auch die Funktionsweise von Photovoltaik-Anlagen kennen. Bei Evonik können sich die Hertener Auszubildenden unter anderem an Steuerungstechniken ausprobieren.

Der Ausbildungsverbund zwischen den Stadtwerken und Evonik besteht seit Anfang 2010. Neben zwei Auszubildenden im Bereich Strom werden auch jeweils zwei in den Bereichen Gas und Fernwärme im Verbund ausgebildet. „Die Auszubildenden durchlaufen viele Bereiche und lernen dort alles kennen. Sie sammeln dadurch mehr Erfahrung als andere Lehrlinge und sind nachher universell einsetzbar“, erklärt Ludger Triffterer, Bereichsleiter Verteilnetzbetrieb bei den Stadtwerken.

Die Hertener Stadtwerke und das Copa Ca Backum feiern in diesem Jahr zahlreiche runde Geburtstage: Die Stromversorgung wird 100 Jahre alt. Das Kundenzentrum StudioB in der Hertener Innenstadt hat vor 15 Jahren zum ersten Mal seine Pforten geöffnet. Das Copa Ca Backum besteht seit 25 Jahren. Und die Wellnesswelt in der Copa Oase sowie das Kinderclub-Maskottchen „Copi“ werden zehn Jahre alt.
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