Renovierte Wege im Wald Matena am ehemaligen Schacht 8 in Marl

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Im Waldgebiet Matena werden zur Zeit Pflegemaßnahmen durchgeführt. Der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) hat eine Fachfirma mit den Arbeiten beauftragt. Im Rahmen der Durchforstung sind auch notwendige Arbeiten an einigen Waldwegen durchgeführt worden.

Durchforstung mit dem Ziel der Waldgesundung

Betroffen ist das Waldstück links der B225, Fahrtrichtung Recklinghausen. Das Waldstück um den ehemaligen Schacht 8 war durch den Sturm Kyrill stark in Mitleidenschaft gezogen worden und muss nun durchforstet werden. Bei den Arbeiten handelt es sich um Durchforstungen mit den Zielen, den Bestand für die Wiederaufforstung vorzubereiten und Pflegeeingriffe, um die besten Bäume in ihrem Wachstum zu fördern. Im Spätherbst und Winter werden die Flächen mit Buchen und Douglasien aufgeforstet.
Vorab mussten Wege hergerichtet werden
Bevor die eigentlichen Arbeiten im Wald beginnen, mussten vorab Waldwege hergerichtet werden. Da für die Forstarbeiten Maschinen eingesetzt und die geernteten Stämme aus dem Wald abtransportiert werden, war der Untergrund für die Wege so herzurichten, dass sie Lkws zum Beladen befahren können. Aus diesem Grund hat der ZBH Kalkschotter auf einer Länge von rund 400 laufende Meter eingebaut. Langfristig stehen diese „renovierten Zugänge“ zum Wald allen Besuchern zur Verfügung.

Ökologische Waldwirtschaft

Nach den Konzept für eine ökologische Waldbewirtschaftung sind bei der Anlage, Pflege, Nutzung und Verjüngung der Waldbestände u.a. Verfahren des Waldbaus zu wählen, die die Nutz,- Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes und seine Funktion als Lebensraum für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt sicherstellen. Diese Waldbehandlungsmaßnahmen sollen die natürliche Walddynamik mit möglichst geringen Eingriffen von außen berücksichtigen. Sie sollen ökologisch optimal angepaßt sein und weniger aufwendig, aber - unter Beachtung der natürlichen Sukzessionsabläufe - effektiver sein. Ökologischer Waldbau versucht, praxisnahe und durchsetzbare Alternativen zur Rationalisierung aufzuzeigen.

Das Ziel einer naturnahen Waldwirtschaft ist die Schaffung, Erhaltung und Bewirtschaftung standorts- und funktionsgerechter und damit leistungsstarker Wälder.Naturnaher Waldbau muss Maßnahmen, die diesen Veränderungen gerecht werden, entwickeln, planen sowie anschließend realisieren.
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Monika Wübbe aus Marl | 29.10.2015 | 11:02  
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