Bekommt Marl einen Tierfriedhof?

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Friedrich H. Dechert Fraktionsgeschäftsführer, Bürgerliste WIR für Marl im Stadtrat

„Wenn Bello oder Minka das Zeitliche segnet, kann es für Herrchen und Frauchen eine Unerträgliche Vorstellung sein, den Liebling in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt enden zulassen.
Einige der hierzulande gehaltenen 5,4 Millionen Hunde, 8,2 Millionen Katzen und 5,1 Millionen Kleinsäuger finden daher ihre letzte Ruhe auf einem Tierfriedhof – mit Granittafel, Foto und Blumenschmuck.

Mehr als hundert gibt es davon in Deutschland. Wer nun von einer Modeerscheinung unserer Zeit ausgeht, irrt:
Schon die alten Ägypter mumifizierten und bestatten ihre als Gottheiten verehrten Katzen. Der weltweit bekannteste Tierfriedhof, der Cimentière des chiens, eröffnete 1899 in Paris. Sogar Pferde und Affen liegen da begraben.
Im deutschen Gesetz ist verankert, dass Tiere Mitgeschöpfe des Menschen sind. Worauf darin nicht hingewiesen wird, ist der Widerspruch, dass wir fähig sind, ein T-Bone-Steak innerhalb von ein paar Minuten zu essen und das Grab unseres Hamsters über Jahre hinweg zu pflegen“, so steht es in der Begründung eines Antrages der Bürgerliste WIR für Marl für den Stadtrat.

Mit einer repräsentativen Anzahl von Betrieben wird Kontakt aufgenommen. Es werden die erforderlichen Informationen über die Verfahrensweisen und die Möglichkeiten einer Errichtung eines Tierfriedhofes in Marl geprüft, fordert Friedrich H. Dechert Fraktionsgeschäftsführer von WIR.
Mit Beispielen aus anderen Städten belegt WIR die Möglichkeiten und Notwendigkeit eines Tierfriedhofes in Marl.
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