Bürger fordern die Pläne zur SARIA Erweiterung in Marl Frentrop stoppen

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Mit der aktuellen Berichtsvorlage 2015/0455 bewertet die Marler Verwaltung nach Rücksprache mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) die SARIA-Erweiterung im Landschaftsschutzgebiet in Alt-Marl als „aussichtslos“. Daher hat die MHNV – Anwohnerinitaitive für Umweltschutz und Lebensqualität die Fraktionen im Marler Stadtrat aufgefordert, das Verfahren durch einen formalen Beschluss zu stoppen.

Anbei der Brief an die Fraktionen und Einzelmandatsträger.

Sehr geehrte Ratsmitglieder, sehr geehrte Ausschußmitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Freude haben wir die Berichtsvorlage 2015/0455 gelesen, aus
der hervorgeht, dass der RVR unsere Auffassung teilt und eine
gewerbliche Nutzung im Landschaftsschutzgebiet Rennbach
(Saria-Erweiterung) nicht mit den Zielen der regionalplanerischen
Siedlungsentwicklung vereinbar ist. Aus der Vorlage geht hervor, dass
daher auch die Marler Verwaltung nach den Gesprächen mit dem RVR eine
„landesplanerische Anpassung“ (Saria-Erweiteurng) im geschützten
Außenbereich als „aussichtslos“ bewertet.

Da es sich bei dem Dokument aber nur um eine Berichtsvorlage handelt,
bitten wir Sie, dass sich Ihre Fraktion dafür einsetzt, dass das
Verfahren bei der nächsten Ratssitzung am 19.11.2015 auch formal durch
einen Beschluss aufgehoben wird.


Mit freundlichen Grüssen

„MHNV“ – Anwohnerinitiative für Umweltschutz und Lebensqualität in Marl

Die Bürgerliste WIR für Marl unterstützt die Forderung der Bürger.

Sie hat von Anfang an gegen die SARIA Pläne gekämpft.
WIR für Marl meint, die grosse Gefahr für das Landschaftsschutzgebiet Rennbach in Marl Frentrop geht von den unverantwortlichen Erweiterungsplänen von SARIA aus.
WIR für Marl stellt klar, ein Industriebetrieb hat im Landschaftsschutzgebiet nichts zu suchen. Der Zustandsstörer in Marl Frentrop sind nicht die Bürger die ihre Heimat schützen wollen, sondern die Rethmann Saria Gruppe die nicht in schon vorhandene oder frei werdene Industriegebiete eine Erweiterung ihres Betriebes durchführen will, sondern im Landschaftsschutzgebiet Rennbach.
Die Schlüsselrolle für flächensparenden Umgang mit Grund und Boden haben die Kommunen, dort muss das Bewusstsein und die Kompetenz für den sparsamen und schonenden Umgang mit der Fläche wachsen. Das Ziel muss sein , den Flächenverbrauch zu senken. Einen weiteren Verlust an Flächen können wir uns nicht mehr leisten: die Artenvielfalt ist bedroht, Lebensräume werden zerstört und sind nicht wieder herzustellen. Wir brauchen ein neues Bewusstsein für den Wert der Natur in unserer Umgebung.

Böden sind ein nicht vermehrbares Gut

Der schonende Umgang ist eine Verpflichtung gegenüber den nachkommenden Generationen. Wir müssen das Potential in den Städten nutzen, indem wir brachliegende Gewerbeflächen sanieren und uns am Bedarf des demografischen Wandels orientieren.
In Marl hat die GroKo im Stadtrat andere Pläne, sie wollen den Flächenverbrauch noch steigern. Statt sich auf alte Industriefächen zu beschränken, wollen die SARIA Unterstützer im Stadtrat noch im Landschaftsschutzgebiet Rennbach Flächen zum Industriegebiet ausweisen. Leider ist das Bewusstsein in Marl bei der Politikmehrheit im Stadtrat im vergangenen Jahrhundert stehen geblieben.

Video: Die geplanten Erweiterungsflächen von SARIA in Marl Frentrop

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