Bürgerdialog über die Erarbeitung eines neuen Entwicklungskonzepts für die Marler Stadtmitte

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Wie geht es mit der Stadtmitte weiter? Darüber haben Bürgerinnen und Bürger im Rathaus diskutiert. Sie waren der Einladung der Stadt gefolgt, sich an der Erarbeitung eines neuen Entwicklungskonzepts zu beteiligen. Das Konzept ist notwendig um Fördermittel des Landes NRW zu bekommen.

Es soll ein „Handlungskonzept Stadtzentrum“ erstellt werden, das die städtebaulichen und sozialen Entwicklungschancen in der Marler Mitte aufzeigt. Konkret ging es u.a. um Nachfolgenutzungen für das Gelände des ehemaligen Hallenbades und der ehemaligen Hauptschule, um Verbesserungen im Umfeld des Einkaufszentrums „Marler Stern“, der Wohnquartiere „Wohnen Ost“ und „Merkurstraße“ sowie um die Förderung nachbarschaftlicher und sozialer Strukturen. Ebenso wird eine engere städtebauliche Verknüpfung des Stadtzentrums mit den Stadtteilen Alt-Marl, Drewer und Brassert angestrebt. Auch die Sanierung des Rathauses ist ein Baustein des Konzepts, mit dem Fördermittel von Bund und Land in beachtlicher Höhe eingeworben werden sollen.

Es fehlt Leben in der Stadtmitte

„Menschen, Gewerbe und Cafés müssen her“, meldete sich ein Anwohner, der von den Anwesenden kräftig beklatscht wurde. Der Tenor des Abends lautete: Die Qualität der öffentliche Räume und des Wohnumfeldes muss optimiert werden, um „die leeren Hüllen“ mit Leben zu füllen.
Angsträume abgeschafft und Immobilien "aufgehübscht" werden.

Darüber hinaus müsste das Angebot von Büroflächen erweitert, Angsträume wie die Unterführung der Hervester Strasse müssen abgeschafft werden, Nutzungsanreize und Bewegungsräume für ältere Menschen geschaffen. Außerdem wünschen sich die Bürger, dass Immobilien „aufgehübscht“, Grünflächen besser genutzt und die Mobilität sowie die Verbindung zwischen den Stadtteilen verbessert werden.

Weiterführende Workshops am 3. und 17. Juni


Nach rund zwei Stunden Information und Diskussion konnten Professor Hartmut Welters und Joachim Sterl vom Planungsbüro „Architekten und Stadtplaner GmbH“ aus Dortmund, die das Konzept erarbeiten, sogar einen großen Teil des Publikums als Teilnehmer für weiterführende Workshops am 3. und am 17. Juni gewinnen.
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