Die klimafreundliche Verwaltung von morgen gestalten im Kreis Recklinghausen

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Wie können Klimaschutzmaßnahmen in die Arbeit von Verwaltungen mit einbezogen werden? Dieser Frage gingen rund 30 Auszubildende aller Berufsgruppen aus den Verwaltungen der Städte Recklinghausen, Dorsten und Haltern am See in einem gemeinsamen Workshop nach.

Unter dem Motto "Verantwortung übernehmen – Die klimafreundliche Verwaltung von morgen gestalten" wurde die Veranstaltung gemeinsam mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) organisiert. Erste Eindrücke in Form von Impulsvorträgen boten Marcus Voelker von der Projektgruppe Klimaneutrale Landesverwaltung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Klaus Vogel vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sowie Carmen Heyner vom Landschaftsverband Rheinland.

Im Anschluss entwickelten die Abzubildenden unter fachlicher Anleitung Strategien und Maßnahmen für ein umweltfreundlicheres Arbeiten. Dabei sammelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen, zeichneten ihre Zukunftsvisionen von einer klimafreundlichen Verwaltung auf und diskutierten über konkrete Maßnahmen. "Wir wünschen uns, dass die junge Generation von Auszubildenden für das Thema Klimaschutz sensibilisiert wird und die Ergebnisse des Workshops in die Verwaltungen hineintragen", sagte Jutta Emming vom Fachdienst Umwelt der Kreisverwaltung Recklinghausen.

Die Idee der Workshops zum Thema Klimaschutz für Auszubildende der kreisangehörigen Kommunen entstand im Rahmen der Klimawochen Ruhr 2016. Das daraus entstandene interkommunale Klima-Projekt wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
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