Ein Angebot für Bildung in der Stadt Marl, insel-VHS, evangelische Familienbildungsstätte und katholische Familienbildungsstätte

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Präsentierten gemeinsam die Bildungsangebote ihrer Einrichtungen (v.l.nr.): Sabine Stein, Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte im Kirchenkreis Recklinghausen, Gabi Hahn-Wisk, Leiterin der Katholischen Familienbildungsstätte Marl und Stefanie Röttger, Leiterin der Marler insel-VHS. (Foto: Marl)

Die insel-VHS und die beiden Familienbildungsstätten in Marl wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten und ihre Bildungsangebote genauer aufeinander abstimmen. Zum Auftakt ihrer neuen Kooperation haben die drei Bildungseinrichtungen ihre Programme für 2015 jetzt erstmals gemeinsam vorgestellt. Im neuen Jahr wollen sie gemeinsam mit zahlreichen neuen Angeboten die Lust auf Bildung wecken.

Die insel-VHS, die evangelische Familienbildungsstätte und die katholische Familienbildungsstätte wollen sich in Zukunft noch mehr vernetzen: für den kollegialen Austausch, zur Abstimmung ihrer Angebote, für die Planung und Organisation gemeinsamer Veranstaltungen sowie mit wechselseiteigen Hinweisen in den Semesterprogrammen und Verlinkungen auf ihren Internetseiten. „Wir verstehen uns als eigenständige Einrichtungen mit einem jeweils unverwechselbaren Profil und zugleich als Anbieter für Bildung in der Stadt Marl", sagt Stefanie Röttger, Leiterin der Marler „insel". „Deshalb ist es unser gemeinsames Ziel, ein möglichst umfassendes und bedarfsgerechtes Angebot für die Menschen in unserer Stadt zu machen".

Ein Netzwerk für die Bildung

Die Stadt begrüßt das gemeinsame Engagement der drei Bildungseinrichtungen. Die neue Qualität der Zusammenarbeit bietet den beteiligten Einrichtungen die Möglichkeit, ihr Profil zu schärfen, und führt dazu, dass die Angebote in der Erwachsenenbildung noch besser auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet werden. Die Stadt würde sehr begrüßen, wenn sich weitere Bildungseinrichtungen einbinden, und alle Kooperationspartner gemeinsam ein enges Netzwerk für die Bildung in Marl knüpfen.

insel-VHS blickt am 60. Geburtstag nach vorn


Im neuen Jahr wecken die insel-Vhs, die evangelische und die katholische Familienbildungsstätte mit zahlreichen neuen Angeboten die Lust auf Bildung.
Die insel-VHS im Marler Stern feiert im kommenden Jahr ihren 60. Geburtstag und beschäftigt sich aus diesem Anlass mit der jüngsten Geschichte und Zukunft Marls. In der Veranstaltungsreihe „Unter den Dächern der Stadt" lädt die insel-Vhs zu drei Werkstattgesprächen ein, in denen interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit namhaften Experten ihren Blick nach vorn richten und Idee für die Zukunft unserer Stadt entwickeln können.

Veranstaltungen mit Nachhaltigkeit


Im Bereich der politischen Bildung drehen sich im neuen Semester zahlreiche Veranstaltungen um das Thema Nachhaltigkeit: darum, wie sich unsere Gesellschaft aufstellen soll, damit die nachfolgenden Generationen unter bestmöglichen Bedingungen in Marl zusammenleben können. Um diese Frage geht es u.a. bei Veranstaltungen zu Umwelthemen, Integration und Zuwanderung wie auch bei Vorträgen in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Vest zu Gesundheitsfragen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des wachsenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung.

Alternative Software

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Angebote im Bereich EDV und berufliche Bildung in der insel-Zweigstelle an der Carl-Duisberg-Straße. Neu im Programm sind Kurse zu sogenannten Freeware-Programmen (Gratis-Software), die sich wachsenden Zuspruchs erfreuen. Hinzu gekommen sind aktuelle Angebote zum Umgang mit iPhone und iPad.
Schnupperkurse in Chinesisch und Russisch

Bei den Sprachen gibt es u.a. einen Chinesisch-Kurs für Anfänger, einen Schnupperkurs für Russisch sowie weitere Anfänger-Kurse in Englisch und Business-Englisch. Im Februar startet darüber hinaus ein neuer Integrationskurs, und selbstverständlich können an der insel-VHS auch im nächsten Semester wieder der Hauptschulabschluss und die Fachoberschulreife erworben werden.

Familienbildung für „starke Eltern und starke Kinder


Die Evangelische Familienbildungsstätte im Kirchenkreis Recklinghausen an der Bachstraße 22 hat erstmalig für 2015 ein komplettes Jahresprogramm veröffentlicht.
„Wir freuen uns, dass wir mit der Förderung des Landes NRW weiterhin kostenlose Elternstart-Kurse für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr anbieten können", sagt Leiterin Sabine Stein. Neben Eltern- Kind Kursen und weiteren Angeboten zu besonderen Elternthemen oder für den Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten und vom Kindergarten in die Schule ergänzen „Starke Eltern - starke Kinder" - Kurse das Angebot.
Im Bereich Gesundheit und Bewegung legt die evangelische Familienbildungsstätte besondere Aufmerksamkeit auf spezielle Bewegungsangebote für jedes Alter: vom Bewegungskurs für Eltern mit Kindern ab einem Jahr, über Zumba und Bodystyling bis hin zur Kopf- und Körpergymnastik für die Zielgruppe 80+. Darüber hinaus gibt es ausgewählte Angebote im Bereich der alternativen Heilmethoden. Auch das Angebot für Menschen mit Behinderungen wächst stetig.

Gesundheit steht im Mittelpunkt


Der Schwerpunkt der katholischen Familienbildungsstätte an der Bergstraße 117 liegt im kommenden Semester einmal mehr auf der Gesundheitsbildung. „In der Gesundheitsbildung möchten wir zusätzliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichen, indem wir u.a. Anfängerkurse für Yoga anbieten sowie auch Kurse wie Body Workout und Body Drill, die eher junge Menschen ansprechen", berichtet Leiterin Gabi Hahn-Wisk. Im Bereich der Ernährung bietet die katholische Familienbildungsstätte erstmals einen Kurs zum Abnehmen und mit Blick auf die sich wandelnden Familienformen auch einen Kochkurs für Singles an.
Neu im Bereich der Eltern- und Familienbildung sind z.B. das mehrteiliges Seminar „Trauernde Kinder achtsam begleiten" oder Abendveranstaltungen zu den Themen „Trotz" und „Kindliches Spiel". Darüber hinaus bietet die katholische Bildungseinrichtung erstmals Kurse für Kinder im ‚Alter von drei bis sechs Jahren an, in denen die Sprachkompetenz spielerisch gefördert und die Teilnehmer „fit für die Schule" gemacht werden.
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