Entwurf zum Handlungskonzept Stadtmitte ISEK Marl 2025

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Der Entwurf für das Handlungskonzept Stadtmitte liegt vor. Die Stadt Marl und die zuständigen Planungsbüros (Post • Welters aus Dortmund und ASTOC aus Köln) sind zuversichtlich, die Zuschussgeber von den Vorschlägen zur Behebung der städtebaulichen und sozialen Schwachpunkte zu überzeugen. Die Kosten für die privaten und öffentlichen Projekte und Maßnahmen, mit denen der Stadtmitte zu neuer Vitalität verholfen werden soll, werden bislang auf 91 Millionen Euro geschätzt.

Das Konzept sieht die Sanierung des Rathauses und der Willy-Brandt-Gesamtschule, die Aufwertung des Creiler Platzes, die Entwicklung eines „urbanen Bandes“ zwischen Kampstraße und Adolf-Grimme-Straße, die Folgenutzung der Flächen der ehemaligen Hauptschule und des ehemaligen Hallenbads sowie die Einrichtung eines Stadtteilmanagements als wesentliche Bausteine vor, um die Stadtmitte zukunftsfähig weiter zu entwickeln.

Antrag so schnell wie möglich einreichen

Da das Förderprogramm ‚Soziale Stadt‘ derzeit stark nachgefragt ist und die Höhe der Förderung von den verfügbaren Haushaltsmitteln abhängt, reicht die Stadt den Antrag so schnell wie möglich bei der Bezirksregierung ein. Vorher wird der Entwurf im Stadtplanungsausschuss am Donnerstag (17. September), im Haupt- und Finanzausschuss (22. September) und im Rat (22. Oktober) diskutiert.
Das Rathauses soll kulturell und sozial genutzt werden kann. Und auch auf den Creiler Platz soll wieder Leben geholt werden. Zur leichteren Orientierung sind neue Wege und eine Beschilderung vorgesehen.

"Urbanes Band" mit Gastronomie, Büros, Wohnungen, Einzelhandel sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen


Entlang eines „urbanen Bandes“ zwischen Kampstraße und Adolf-Grimme-Straße sollen die Flächen der ehemaligen Hauptschule, des ehemaligen Hallenbades, einem Teil des Försterbusches, des östlichen Rathausparkplatz sowie rund um Wohnen Ost aufgewertet und für Gastronomie, Büros, Wohnungen, Einzelhandel sowie kulturelle und soziale Einrichtungen genutzt werden.

Stadtteilmanagement einrichten

Darüber hinaus rät das beauftragte Planungsbüro an, ein Stadtteilmanagement einzurichten, um die Identifikation der Bewohner mit ihrem Quartier zu stärken. So sollen Kinder und Jugendliche gefördert, Erziehungskompetenzen verbessert, die Bildungsarmut verringert und Bewohner mit Migrationshintergrund integriert werden.

Projekte in den nächsten Jahren schrittweise umgesetzt


Bis zum Jahresende soll der Antrag bei der Bezirksregierung eingereicht sein. Bei grünem Licht aus Münster, werden die Projekte in den nächsten Jahren schrittweise umgesetzt. Das Handlungskonzept Stadtmitte ist Teil des Integrierten Stadtentwicklungs­konzepts, das bis Mitte 2016 erstellt werden soll.
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