EU-Projekt startete im Kreis Recklinghausen, Besuch aus Schweden, Polen und Lettland

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Zum Auftakt des EU-Projektes „Diversity Unites – together for Europe“ begrüßte die Kreisverwaltung Gäste aus den Partnerkreisen in Schweden und Polen sowie aus Lettland im Kreis Recklinghausen. Das Projekt – übersetzt „Vielfalt verbindet – gemeinsam für Europa“ – soll die länderübergreifende Zusammenarbeit der Kommunen stärken und wird mit Fördermitteln aus dem Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ umgesetzt.

Bürgerteilhabe, gesellschaftliches Engagement und soziale Vielfalt in den Quartieren – diese Themen stehen im Mittelpunkt des Projektes, das von der EU gefördert und von vier internationalen Landkreisen gemeinsam umgesetzt wird. Neben dem Kreis Recklinghausen beteiligen sich an dem zweijährigen Projekt die beiden Partnerkreise Sörmland in Schweden und Wodzisław Śląski in Polen und als vierter Partner der Kreis Jelgava in Lettland.
So viele verschiedene Menschen kommen hier zusammen und beleuchten wichtige Themen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Ich wünsche Ihnen und uns allen einen regen Austausch und Erkenntnisse, die wir in unsere Regionen und Kreise tragen können – für die Menschen in unserer jeweiligen Heimat, so der Landrat.

Nach einem ersten Austausch über die Stadtteilarbeit besuchten die Delegationen aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Verbänden und Gesellschaft in den drei Tagen einige soziale, kulturelle und religiöse Einrichtungen im Kreisgebiet.

Im AGORA-Kulturzentrum in Castrop-Rauxel wurden Konzepte zu Integration und Flüchtlingsarbeit sowie zur Stadtteilarbeit und Sprachförderung vorgestellt, auf dem Hof Wessels in Herten gab es einen Einblick in die Arbeit mit jungen Menschen mit erhöhtem Förderbedarf. Besichtigt wurden in den drei Tagen auch das Zentrum für Bildung und Integration e.V. in Herten mit der angrenzenden Moschee, ein Obdachlosenheim in Recklinghausen, die Umweltwerkstatt in Recklinghausen und das Begegnungszentrum der Caritas in Datteln.

Im Rahmen des EU-Projektes sollen die Partnerregionen den individuellen Umgang mit sozialer Vielfalt kennenlernen, die Quartiersarbeit unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vergleichen und neue Netzwerkstrukturen zur besseren Teilhabe aller schaffen. So sollen die Kommunen gemeinsam neue Lösungsansätze erarbeiten und die Grundlage für eine künftige Zusammenarbeit stärken. In den nächsten zwei Jahren wird die Delegation aus dem Kreis Recklinghausen zum Austausch über unterschiedliche thematische Schwerpunkte auch die Kommunen in Schweden, Polen und Lettland besuchen.

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